Hockenheim

Handball Ehemaliger WM-Torwart Fritz Henning und EM-Rückraumspieler Jan-Olaf Immel geben Pestalozzi-Grundschülern Tipps

Der Torraum ist ein „heißer Boden“

Bundesweit sind über 1150 Bewerbungen für das AOK-Startraining eingegangen, das durch den Deutschen Handballbund (DHB) und der AOK – Die Gesundheitskasse initiiert wurde. Die Pestalozzi-Grundschule gehörte zu den 22 glücklichen Gewinnerschulen, die der Badische Handball-Verband in einem engen Rennen für des AOK-Startrainings in ganz Deutschland ausgewählt hat, von „Promis“ Tipps zu erhalten.

Als die elf Mädchen und sieben Jungs in die Stadthalle einlaufen durften, waren die Stars bereits bestens für das bevorstehende Training vorbereitet. Handball-Weltmeister Henning Fritz und Europameister Jan-Olaf Immel begleiteten die Siegerschule des Badischen Handball-Verbandes den gesamten Vormittag.

Gemeinsam mit der Auswahltrainerin des Handballkreises Bruchsal, Mira Seith, haben die beiden Handballstars ein abwechslungsreiches Sportprogramm auf die Beine gestellt. Vom klassischen Aufwärmen mit koordinativen Übungen, über erste Passaktionen mit unterschiedlichen Pass- und Laufrichtungen, bis hin zum abschließenden Handballspiel, wurde den Jungs und Mädchen einiges geboten.

Den Handballneulingen wurde die Vielfalt des Spiels sowohl durch das sympathische Auftreten der Profis, wie auch durch die spielerischen Übermittlungsformen optimal nähergebracht. Jan-Olaf Immel bezeichnete beispielsweise den Sechs-Meterkreis, der lediglich vom Handballtorwart betreten werden darf, als „heißen Boden“. Nur der Torwart könne sich durch die Hilfe der Spezialschuhe auf dem heißen Boden fortbewegen.

Fragestunde mit zwei Profis

Die AOK-Startraining-Urkunde, wie auch zahlreiche Autogramme konnten die Sportskanonen der Pestalozzi-Grundschule nach der schweißtreibenden Sportstunde ergattern. Noch vor der feierlichen Urkundenübergabe standen Hennig Fritz und Jan-Olaf Immel den Kids Rede und Antwort. Beide erzählten auf charmante Art und Weiße vom ersten Wackelzahn, von den ersten Erfahrungen im Kinderturnen, vom Weg in die Handballhalle bis hin zu internationalen Meisterschaften.

Auch der ortsansässige Handballverein, HSV Hockenheim, lies sich diese Gelegenheit nicht nehmen und hatte alle Beteiligten für das Vereinstraining eingeladen, bei dem zahlreiche weitere Spielformen geübt, getestet und ausgebaut werden.

Wem das AOK Startraining nicht ausgereicht hatte, der konnte sich im Nachgang noch bei unterschiedlichen Stationen austoben. Die Kids konnten die eigene Wurfgeschwindigkeit messen, in vorgegebene Ziele werfen und die Anzahl der Dribblings in einer vorgegebenen Zeit zählen. zg

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