Hockenheim

Modellsportverein Ferienkinder zu Besuch auf der Fluganlage / Ferngesteuerte Fluggeräte sorgen für Begeisterung / Für den Hunger gab es Hamburger und Pommes

Die Freiheit über den Wolken vom Boden aus erlebt

Archivartikel

Hockenheim.Endlich einmal keine Wettersorgen. Moderate Temperaturen, leichte Bewölkung, fast kein Wind und kein Regen in Sicht. Das Orga-Team um Wolfgang Krämer, Frank-Fleiner Harer und Jürgen Deininger konnte einmal wieder „stressfrei“ das Kinderferienprogramm planen. Die Erfahrung – zumindest eines Teils der Verantwortlichen – der mehr als zwanzigjährigen Teilnahme des MSV-Hockenheim beim Kinderferienprogramm halfen dabei sehr.

Bereits einen Tag zuvor – während der üblichen Monatsversammlung – wurden deshalb letzte Details abgesprochen. Um 8.30 Uhr wurden dann auf dem Flugplatzgelände die Vorbereitungen für den Ferientag begonnen. Kurz vor zehn Uhr wurden die ersten Teilnehmer abgeliefert. Das Empfangskomitee und erste Getränke standen bereit, das Küchenteam – Hans-Jürgen Vajda, Guido Weber und die „Einkäufer“ Siegfried Perner und Klaus Kretschmer – standen schon in den Startlöchern. Am Ende waren es dann 28 Mädchen und Jungen die einen erlebnisreichen Tag bei den Modellfliegern verbringen wollten.

Nach einer kurzen Ansprache von Wolfgang Krämer, die hauptsächlich mit den Sicherheitsregeln vertraut machen sollte, wurde als Erstes eine Vorführung mit einer riesigen Kunstflugmaschine gezeigt, bevor es danach sofort mit dem Lehrer-Schüler-Flugbetrieb losging. Auf fünf L/S-Anlagen und die entsprechenden Flugzeuge konnte man in diesem Jahr wieder zurückgreifen und ebenso auf erfahrene Fluglehrer wie Justin Deuter, Dietrich Schmidt, Bernd Reuther, Frank Fleiner-Harer und Rene Hertel.

Daneben gab es drei Stationen mit Flugsimulatoren, an denen das Fliegen – betreut von Gregor Stark und Dieter Baumann – eifrig geübt wurde. Die beiden Simulatorenstationen erfreuten sich, einmal mehr, größter Beliebtheit, zumal Adriano Musella aus dem Fundus seiner Firma zwei riesige 65-Zoll-Monitore beigesteuert hatte.

Flieger selbst gebastelt

Kurz nach 12 Uhr gab es die ersten Anfragen: „Wann gibt es was zu futtern“. Gut dass zu diesem Zeitpunkt schon die ersten Hamburger gebraten und die Pommes bereit waren. Aber zuvor erfolgte noch der Abwurf von Gummibärchen aus einem Heli durch Frank Fleiner-Harer.

Nach der Mittagspause dann ein weiteres Highlight: Wie schon im vergangenen Jahr, hatte man für jedes der Kinder einen schicken Wurfgleiter – zum größten Teil durch einzelne Vereinsmitglieder gesponsert – erworben, der dann montiert und ausgiebig erprobt wurde. Danach zeigte Jürgen Deininger dass man auch aus solch einem einfachen Wurfgleiter ein ferngesteuertes, voll funktionsfähiges Flugmodell, sogar mit Elektroimpellerantrieb, bauen kann und es auch ganz ordentlich fliegt.

Anschließend ging es munter weiter bis mit dem obligatorischen Abschlussfoto die Veranstaltung beendet und die 28 Kinder glücklich und wohlbehalten ihren Eltern zurückgegeben werden konnten. ide

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