Hockenheim

Ski-Club 20 Teilnehmer genießen „Rucksack-Freizeit“ über Grindelwald beste Bedingungen

Die „Oh God“-Abfahrt ist der Höhepunkt

Zu seiner urigen „Kult“-Freizeit auf der Kleinen Scheidegg hat der Ski-Club wieder eingeladen, weit oberhalb von Grindelwald in der Schweiz auf 2061 Metern Höhe. Dieser Skiausflug begeistert seit mehr als 30 Jahren die Wintersportler. „Rucksack-Freizeit“ heißt sie deshalb, weil alle Habseligkeiten auf dem Rücken ins Quartier und wieder abwärts ins Tal getragen werden müssen.

20 begeisterte Skifahrer waren unter der Leitung und Organisation von Karl-Peter Frank in der Schweiz dabei. Die Kleine Scheidegg ist mit der Zahnradbahn von Grindelwald/Grund oder von Lauterbrunnen über Wengen zu erreichen. Das Touristen-Lager mit Halbpension ist im oberen Stock des Bahnhofes untergebracht und wird vom Bergrestaurant Kleine Scheidegg betrieben.

Der erste Tag brachte ein fantastischem Skierlebnis im Gebiet Lauberhorn, Kleine Scheidegg und Männlichen bei blauem Himmel und Temperaturen knapp unter null Grad. Die letzte Abfahrt ging am späten Nachmittag Richtung Grindelwald zum Cafe Brandegg, um mit der letzten Bahn fröhlich wieder hinauf ins Angesicht von Eiger, Mönch und Jungfrau zu tuckern.

Kaiserwetter und perfekte Pisten

Der zweite Tag brachte Neuschnee, was die Skifahrer nicht davon abhielt, die weitläufigen Pisten zu erkunden. Am folgenden Tag wurden alle mit Kaiserwetter belohnt. Stahlblauer Himmel, minus zehn Grad und perfekt präparierte Pisten ließen das Skifahrerherz schneller schlagen.

Der Slalomhang, der zu den anspruchsvollsten Hängen im professionellen Weltcup zählt, wurde mehrfach gemeistert. Besonderes Highlight war die Abfahrt der in den Vorjahren oft gesperrten Piste namens „Oh God“: die steilste Abfahrt des Skigebietes rund um den Eiger. Jeder Schwung stellte einen besonderen Nervenkitzel dar und bedurfte eines sportlichen Könnens.

Selbst der Abschied am Samstag war noch ein Erlebnis. Mit den gepackten Rucksäcken auf den Rücken zogen die Hockenheimer die ersten Spuren in die jungfräuliche Piste hinab ins Tal zur Morgen-Jause.

Dort erging ein Dank an den „Ski-Gott“ für das gute Wetter mit besten Schneeverhältnissen und ein Schwur, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein. kpf

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