Hockenheim

Rasenkunde Tipps und Tricks für das perfekte Grün

Die Pflege macht’s

Archivartikel

Um immer auf der grünen Seite des Lebens zu stehen, sollten einige Grundregeln bei der Rasenpflege beachtet werden. Zunächst ist regelmäßiges Mähen des Rasens wichtig. Man sollte darauf achten, dass die Geräte scharfe Klingen haben. Ob dabei ein Elektro- oder Benzinrasenmäher genutzt oder dem Mähroboter gemütlich bei der Arbeit zugeschaut wird, ist egal. Die goldene Regel: Das Grün sollte einmal pro Woche gemäht werden, um es zum Wachsen zu animieren.

Zudem ist regelmäßiges Bewässern wichtig. Nur die richtige Bewässerung verspricht eine Chance auf den Erhalt des Grün. Ein erstes Anzeichen für einen zu trockenen Boden ist die Verfärbung des Rasens, die vermieden werden sollte. Vor allem in der Wachstumszeit, die von April bis Mai reicht, kann das Düngen des Rasens notwendig werden. Hierbei kommt es auf die richtige Dosis an. Es gilt nicht der Grundsatz: „Viel hilft viel“. Eine Überdosis schadet Rasenpflanzen und Umwelt.

Den Rasen zum Atmen bringen

Um Moos und Unkraut zu entfernen, gilt es, das geliebte Grün zu vertikutieren und entlüften. Zwar sehnt sich jeder Hobbygärtner nach einem dicht bewachsenen Rasen. Die Halme brauchen jedoch ausreichend Licht und Luft, damit das Wasser auchbis zu den Wurzeln durchdringen kann.

Beim Vertikutieren wird das oberhalb der Rasenpflanzen wachsende Moos mit Hilfe einer Harke oder eines Vertikutierers entfernt. So kann der Rasen wieder besser atmen. Nach dem Vertikutieren ist es ratsam, den Rasen zu düngen, um ihm möglichst viel Kraft durch Nährstoffe zu geben. Zudem sollte bei Bedarf nachgesäht und gekalkt werden. Wer alle bislang genannten Tipps befolgt , ist seinem Traumrasen sehr nah. Sprichwörtliche Hürden kann es dennoch geben.

Speziell nach dem Vertikutieren kann es sein, dass kleinere Löcher im Rasen entstanden sind. Das ausschließliche Düngen wird diese kahlen Stellen jedoch nicht wieder mit neuen Rasenpflanzen versehen. Vielmehr ist es hier ratsam, neuen Rasen zu säen. Alternativ kann der Rasen erneut nachgesäht werden. Im Prinzip funktioniert das genauso wie das normale Einsäen von Rasen.

Hat auch das Vertikutieren nicht gegen das viele Moos im Rasen helfen können, ist dies ein Indiz dafür, dass es an Kalk fehlt. Dies liegt meist an der Bodenbeschaffenheit, die einen Mangel verursacht und somit auch für ein schlechteres Wachstum sorgt.Durch ein erneutes Kalken werden dem Rasen die fehlenden Nährstoffe zugefügt. chh

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