Hockenheim

Rotary-Club Spende für Fröbel-Kiga, Zierfischfreunde und Feuerwehr

Drei Projekte profitieren von 5000 Euro

Der Rotary-Club Hockenheim vergibt alle zwei Jahre den „Rotary Award“. Dabei wird eine bestimmte Summe für besonders förderungswürdige Projekte aus Hockenheim und den angrenzenden Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft ausgelobt. Und das geschieht nun zum dritten Mal, heißt es in einer Pressemitteilung.

Dabei bewerben sich gemeinnützige Vereine und Organisationen mit ihrer Projektbeschreibung bei den Rotariern, eine Arbeitsgruppe wertet diese detailliert aus und unterbreitet den Clubmitgliedern einen Vorschlag. In diesem Jahr waren es 5000 Euro, die der Serviceclub als Gewinn ausschrieb. Diese überreichte der Präsident Christian Hildenbrand auf der Bühne des Hockenheimer Advents. In diesem Jahr teilen sich mehrere Projekte die Summe.

Für seinen Projektvorschlag bekam der Fröbel-Kindergarten 2300 Euro zugesprochen. Dort soll eine Bewegungsbaustelle im Gartenbereich entstehen, wo die Kinder mit Elementen aus naturbelassenem Massivholz bauen, klettern, balancieren und gestalten. So entstehen immer neue Bewegungslandschaften, die den Kindern Raum zur Entfaltung der Geschicklichkeit geben.

Nachzucht für Salzwasserarten

Als zweites Projekt hat der Rotary-Club eine Bewerbung der Zierfischfreunde aus dem Gartenschaupark ausgewählt. Hier geht es um das Einsetzen neuer Fische in die Salzwasseraquarien der aktuellen Ausstellung. „Die Süßwasserfische kann der Verein selbst nachzüchten. Mit den Salzwasserfischen geht das aber nicht“, erläuterte Clubpräsident Hildenbrand. „Wir fördern hier einen Verein, der sich seit vielen Jahren der Aufgabe widmet, die Artenvielfalt im Wasser ganz hautnah erlebbar zu machen“, ergänzt Past-Präsident und Leiter der Award-Arbeitsgruppe, Professor Walter Götzmann. Hierfür gab es einen Award in Höhe von 1100 Euro, die ein Vertreter der Zierfischfreunde entgegennahm.

Schließlich konnte der Rotary-Club noch ein weiteres Projekt fördern, das Kindern und ihrer Sicherheit zugutekommt. Die Freiwillige Feuerwehr Hockenheim hat sich in ihrer Projektbewerbung der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen verschrieben. „Ziel ist es, die Zahl der brandtoten Kinder zu senken“, zitierte Hildenbrand aus der Projektbeschreibung.

Sicher im Umgang mit Flammen

Durch geleitetes Ausprobieren und Üben sollen die Kinder eine größere Handlungskompetenz und Souveränität im Umgang mit Feuer erwerben. Dabei baut die Feuerwehr auf die natürliche Neugierde der Kinder und vermittelt ihnen dazu gleichzeitig die Fähigkeiten zur Verhütung von Verletzungen und Schäden. Dies geschieht mithilfe eines so genannten Rauchhauses, das der Rotary-Club mit insgesamt 1600 Euro finanziert.

Außerdem erwirtschaftete der Rotary-Club Hockenheim gemeinsam mit dem rotarischen Nachwuchs von Rotaract mit einem Kartoffelpuffer-Stand auf dem Hockenheimer Advent noch einen vierstelligen Betrag zugunsten des Kinderschutzbundes. zg

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