Hockenheim

Fanfarenzug Vorsitzender gibt bei Hauptversammlung Rückblick auf das Vereinsjahr / Kassier zeichnet kein düsteres Bild durch Ausfall von Einnahmen

Durch das „virtuelle Waldfest“ gibt es eine Finanzspritze

Das Waldfest des Fanfarenzugs musste ausfallen, aber zur Jahreshauptversammlung kamen die Mitglieder unter Abstand und Hygienemaßnahmen im Alten Fahrerlager zusammen. Seinen Rückblick richtete der Vorsitzende Dr. Ole Jakubik auf das vergangene Vereinsjahr, welches von mehreren Highlights und Umbrüchen geprägt war, wie es in der Pressemitteilung des Fanfarenzugs heißt.

Denn im vergangenen Jahr feierte der Fanfarenzug seinen 65. Geburtstag mit einem großen Jubiläumswaldfest, welches aufgrund des abwechslungsreichen Programms von der Bevölkerung sehr gut angenommen wurde. Hinzu kamen noch zahlreiche Auftritte, unter anderem bei Fanfarenzugtreffen in Weiher und in Annweiler am Trifels. Diese Auftritte förderten nicht nur das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb des Vereins, sondern auch das Miteinander mit anderen Landsknechten.

2019 war außerdem ein Jahr mit vielen Veränderungen. Zum einen war der Fanfarenzug nach der Geschäftsaufgabe der “Brauerei zum Stadtpark” auf der Suche nach einem neuen Probelokal, welches er im Deutschen Roten Kreuz fand, zum anderen übergab Peter Ehringer bei seinem Abschiedskonzert nach 19 Jahren intensiver musikalischer Zusammenarbeit den Taktstock an Benjamin Wolf, welcher bisher aktiver Musiker und Jugendorchesterleiter im Verein war. Anschließend ging Zugführer Guido Fey näher auf die Auftritte und Proben des vergangenen Jahres ein – 29 Auftritte und 44 Proben gab es zu absolvieren.

Der musikalische Leiter Benjamin Wolf zeigte sich zufrieden sowohl bei den Proben als auch bei den Auftritten hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft jedes Einzelnen, die sich besonders in diesen schwierigen Zeiten gezeigt habe. Als Ziel fasste er das Adventskonzert am 20. Dezember in der katholischen Kirche St. Georg ins Auge. Im Anschluss berichtete Kay Preißler über die Jugendarbeit. Hier war besonders das Jugendprobewochenende in Buchen-Bödigheim mit der Sektion Mitte des Verbandes Südwestdeutscher Fanfarenzüge und der Fahrradausflug zum Minigolfplatz zu erwähnen. Stefan H. F. Barth berichtete als Vergnügungsausschussvorsitzender über die rege Teilnahme an den vom Verein veranstalteten Freizeitaktivitäten und stellte sein Amt berufsbedingt zur Verfügung.

Der letzte Bericht des Abends kam vom Kassier Stefan Schöpfer, der trotz der zahlreichen Ausfälle von Einnahmen kein düsteres Bild zeichnete, da der Verein vorerst auf Rücklagen zurückgreifen könne und er durch das „virtuelle Waldfest” eine Finanzspritze bekommen habe. mvm/zg

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