Hockenheim

Ausdauersport Läufer der ASG Tria bestreiten den Ultramarathon „Jokertrail“ in Heidelberg

Durchhalten ist alles

Archivartikel

Ute und Johannes Arnold, sowie Claudia Biewald, die Trail-Spezialisten der Ausdauersportgemeinschaft (ASG)-Triathlon starteten zusammen mit 130 Läufern beim Jokertrail in Heidelberg. „Platzierungen sind beim Ultra Asche, da geht es ums Durchhalten und Ankommen“, erklärte Claudia Biewald vor dem Start.

Länger als ein Marathon, durch Wald und Wiese über Stock und Stein und mit heruntergeladenen GPX-Daten die Strecke finden, „Abenteuer pur und jeder ist sein eigener Held“, brachte es Ute Arnold auf den Punkt. Zusammen mit dem Lauffreund Thomas Imhof vom Marathonteam Ketsch ging es ins Abenteuer Jokertrail. Der Streckenverlauf stellte eine liegende Acht dar, die Acht steht für Ausgeglichenheit und Ruhe, wovon bei diesem Trail mit ständigem Auf und Ab keine Rede sein konnte.

1600 Stufen auf den Königstuhl

Vom Heidelberger Kornmarkt zum Aufwärmen durch die Altstadt, dann die Himmelsleiter mit ihren grob behauenen 1600 Stufen hinauf zum Königstuhl. Ein Stück dann zur Erholung bergab über das Felsenmeer zum Auerhahnkopf, dann hinunter nach Ziegelhausen, das härteste Stück war geschafft, aber es kamen noch weitere 35 Kilometer.

Auf der anderen Seite des Neckartals der schwere Aufstieg zum Prinzensitz, teilweise versperrt durch Waldarbeiten. Über die Wilhelmsfelder Runde über die große Schlittenwiese in den Wilhelmsfelder Wald wo übergroße „Mikadostäbe“ wieder den Weg versperrten.

Vom Kohlhof zum langen Kirschbaum hoch zum „Weissen Stein“ von dort ins Petersthal und zum Heiligenberg, der letzten fiesen Steigung. Danach über den Philosophen- und Schlangenweg zur Alten Brücke und über den Kornmarkt durch Touristenmengen zum Ziel bei „Lottes Backpacker Hotel“ an der Bergbahn.

Nach acht Stunden und 57 Minuten kamen die drei ASG´ler lächelnd und gut gelaunt ins Ziel. ska

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