Hockenheim

FDP Oberbürgermeister Marcus Zeitler besucht die Liberalen

Er setzt sich für Schüler ein

Oberbürgermeister Marcus Zeitler hat die Liberale Runde der FDP Hockenheim besucht und dabei beantwortet, was in den ersten 80 Tagen im Amt passiert ist und wie die Stadtpolitik weitergehen soll.

Die Vorsitzende Claudia Loff eröffnete die Veranstaltung und Oberbürgermeister Zeitler machte deutlich, dass Hockenheim viele Baustellen hat. Vor der Klausurtagung des Gemeinderats hatte er die Verwaltung beauftragt, eine Zusammenstellung aller anzugehenden Projekte zu erstellen; im Ergebnis waren es 140 Projekte. „Man kann nicht alle Projekte auf einmal angehen, dafür fehlt uns das Personal und Geld. Wir haben uns in der Klausurtagung mit dem Thema befasst und haben sogenannte Leuchtturmprojekte erarbeitet“, sagte Zeitler. Eine weitere Hürde, die es zu nehmen gilt, ist die Umstellung der Haushalts- und Finanzwirtschaft. „Hier muss auf Doppik umgestellt werden und das wird nicht ganz einfach für den Gemeinderat.“

Viele Punkte seiner Wahlversprechen habe er bereits angepackt; so habe er zum Beispiel die Verwaltung umstrukturiert. Die Personalinfrastruktur, beispielsweise im Bauamt, war so gering, dass Bauanträge nicht bearbeitet werden konnten und das dürfe nicht sein.

„Nicht hier, um beliebt zu werden“

„Dass es da auch manchmal Ärger gibt, war zu erwarten. Ich bin aber nicht hier, um beliebt zu werden, ich bin hier, um meine Arbeit zu machen und das sind wir den Bürgern schuldig. Ich habe gewusst, dass Hockenheim kein Selbstläufer wird, aber es macht Spaß. Vor allem, wenn alle gemeinsam daran arbeiten“, so Zeitler. Ein weiteres Wahlversprechen war der Umzug nach Hockenheim. Diesen Punkt konnte er im November abhaken. Allerdings müssten sich die Bürger erst daran gewöhnen, dass der Oberbürgermeister jetzt in Hockenheim einkaufen geht.

Gerüchte über Hockenheimring

Ein Besucher wollte wissen, wie es mit dem Hockenheimring weitergeht, da einige Gerüchte in der Bevölkerung kursieren. „Der Hockenheimring wird in den zuständigen Gremien und Ausschüssen behandelt, so wie es sich gehört. Hier wird intensiv gearbeitet, um die bestmögliche Lösung für die Stadt und den Hockenheimring zu erreichen. Aktuell gibt es aber noch keine Entscheidung. Diese brauchen aber noch intensive Beratungen“, sagte Zeitler.

Claudia Loff wollte vom Oberbürgermeister wissen, wie es mit den Schulen und der dazugehörigen Digitalisierung weitergeht. Hier machte er deutlich, dass die Schulen oberste Priorität haben. Die Schulen müssen saniert werden und das wird eine riesige Herausforderung. Die Digitalisierung liegt bei den Schulen, allerdings muss die Kommune die Voraussetzungen schaffen.

Er betonte aber auch, dass hier die Netzbetreiber genauso gefordert sind. Es liegt nicht in der Hand der Kommune, eine stabile Leitung zu schaffen, sondern an den Netzbetreibern. zg

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