Hockenheim

I Danzatori Palatini Beim Ferienprogramm im Pumpwerk mit den Kindern lustige und fantasievolle Hausgeister gebastelt / Jede Menge Spaß und Spiel

Fantasievolle Waldkobolde treten ihren Siegeszug in der Gemeinde an

Archivartikel

Augen auf, vielleicht entdeckt jemand einen Waldkobold in Hockenheim? Ja, es gibt tatsächlich diese geheimnisvollen Wesen in der Rennstadt. Aus Anlass ihres 40-jährigen Bestehens bot der Verein „I Danzatori Palatini – Ensemble für Historischen Tanz“ beim Sommerferienprogramm im Pumpwerk einen Workshop dazu an. 14 Teilnehmer im Alter zwischen fünf und neun Jahren kamen, um ihren eigenen Waldkobold zu kreieren.

Spannung, Vorfreude und Neugierde waren groß, man konnte es kaum erwarten, loszulegen. Nach dem Begrüßungs- und Vorstellungsritual im Kreis und einer kurzen Information über diese menschenfreundlichen Hausgeister ging es los. Das Wetter war ideal für die Arbeit im Freien und so wurden als erstes die Tische mit Zeitungspapier abgedeckt und die Vorgehensweise und Arbeitsschritte besprochen.

Rohlinge aus dem Wald

Dann war es endlich soweit. Die von den beiden Betreuern der „Danzatori Palatini“ aus dem Hockenheimer Wald mitgebrachten „Rohlinge“ lagen zur Auswahl bereit. Jedes Kind konnte sich seinen Waldkobold aussuchen.

Es gab große, kleine, dicke, dünne, krumme, ein- und zweibeinig und viele mehr. Entsprach die äußere Form noch nicht ganz den Vorstellungen der „Künstler“, konnten die Betreuer Hans und Anni mit Säge und Gartenschere die Rohlinge in die gewünschte Form jedes einzelnen Teilnehmers bringen. Einzelstücke eben.

Schmirgeln für den Farbauftrag

Damit die Farben besser an der Holzoberfläche haften, mussten die Rohlinge mit Schmirgelpapier bearbeitet werden. Das war gar nicht so einfach und viele schmirgelten das erste Mal in ihrem Leben. Alles ging gut und die meisten hatten schon eine klare Vorstellung, wie ihr Waldkobold aussehen sollte. An drei von den Betreuern mitgebrachten Beispielen konnten sich die Kinder Anregung und Inspiration für ihr Werk holen.

Jedes Kind war mit großem Eifer und Einsatz dabei. Einfallsreichtum und Fantasie kannten keine Grenzen! Wenn ein Farbenwechsel anstand, musste der Pinsel ausgewaschen und zum Trocknen eine Laufrunde um das Haus getragen werden, was dem Bewegungsdrang zugute kam. Wer länger warten musste bis seine Farben trocken waren, erfreute sich auf dem Spielplatz beim Pumpwerk am Klettern und Schaukeln.

Dann war es Zeit für eine Erfrischungspause. Bei „Blubberwasser“, Karotte, Apfel, Paprika, Heidelbeeren, Keksen und Knabbereien war man schnell erholt und konnte die Fertigstellung der Kobolde in Angriff nehmen. Das Gesicht und die Kopfbedeckung gaben dem Waldkobold das individuelle „Etwas“. Da wurden Kopftuch, Hut, Stirnband, Turban, Mütze gewählt, befestigt und fertig war der eigene Waldkobold.

Schmuck für Haus und Hof

Voller Stolz präsentierten die Teilnehmer ihre Werke den staunenden Eltern, die sich allesamt über die gelungenen Kreationen freuten und viel Lob spendeten. Die Kinder müssen zu Hause nur noch einen geeigneten Platz für ihren Waldkobold finden, von dem aus er Haus und Garten bewachen und behüten kann. zg

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