Hockenheim

Filbert: „Eine Schmutzkampagne“

Archivartikel

Für den Vorsitzenden Matthias Filbert ist völlig unverständlich, warum nun wieder mit Sachverhalten, die eigentlich intern geklärt werden sollten, an die Öffentlichkeit gegangen wird. Für ihn handelt es sich bei den Veröffentlichungen und Darstellungen um eine Schmutzkampagne, die von verschiedenen Seiten gestartet werde, die schon an Mobbing grenze und die ihren Ursprung im Umfeld des Stammtisches habe.

Die von Hagmann ins Feld geführten Punkte findet er nicht stichhaltig. So habe er der Wirtin gesagt, er wolle den Telefonanschluss des Vereins kündigen, dieser brauche kein Festnetz, sie könne die Nummer gerne übernehmen. Und natürlich würden die Toiletten geputzt, allerdings nach den geltenden Hygienevorschriften der Corona-Zeit. So findet das Training im Freien statt, die Toiletten sollten nur im Notfall und einzeln aufgesucht werden und müssen anschließend vom Trainer desinfiziert werden. Viel entscheidender für ihn ist, dass der Versuch gemacht werde, ihn über die Presse madig zu machen – „das hält man nur mit einem dicken Fell aus“. Warum er es überhaupt aushalten will? Weil, so der Vorsitzende, die Vorwürfe von einer kleinen, aber lauten Gruppe geschürt würden, die schweigende Mehrheit wolle dies nicht, stünde hinter ihm.

Grundsätzlich, so Filbert, würden derzeit in der Öffentlichkeit Punkte diskutiert, die intern behandelt gehören. Er appelliert an die Mitglieder, zur Friedenspflicht zurückzukehren. Er selbst habe für sich das Fazit gezogen, künftig keine Stellungnahmen mehr zu Leserbriefen oder Artikeln abzugeben. aw

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