Hockenheim

Hockenheimring Geschäftsführer Jochen Nerpel rechnet mit Entscheidung in ein oder zwei Wochen / Die Sonntage 26. Juli und 2. August kämen infrage

Gastspiel der Formel 1 wäre ein Zeichen fürs Land

Archivartikel

Der Hockenheimring ist wieder im Rennen. Nachdem er im vergangenen Jahr als Austragungsort aus dem Rennkalender der Formel 1 gefallen ist, besteht die Möglichkeit von sogar zwei Rennen (wir berichteten).

Anfang Juli will die Formel 1 ihren Rennbetrieb wieder aufnehmen, der durch die Corona-Pandemie stillgelegt war. Erste Station im dann auf maximal 18 Rennen reduzierten Terminkalender soll am 5. Juli Österreich sein.

In einem möglichen Formel-1-Kalender werden zwei Sonntage genannt, an denen die Rennwagen über den Hockenheimring fahren könnten – 26. Juli und 2. August. „Der Formel-1-Kalender ist in der Summe noch gar nicht fix. Da gibt es aktuell so viel Bewegung, die aufgrund von unterschiedlichen Anordnungen in den verschiedenen Ländern mit zum Beispiel Quarantänebestimmungen vorherrscht“, bewertet Hockenheimring-Geschäftsführer Jochen Nerpel den möglichen Rennkalender, „es werden aktuell natürlich verschiedene Szenarien gebastelt“.

Teams eventuell in Quarantäne

Wann allerdings klar sein wird, ob die Rennen, die für Großbritannien angesetzt sind, auf dem Hockenheimring stattfinden werden, ist derzeit noch unklar. „Ich denke, dass das aktuell auch länderspezifisch abhängig ist“, sagt Jochen Nerpel auf Nachfrage. Denn der Formel-1-Tross reist nach den Rennen weiter. „Auch da sind natürlich viele Bedingungen notwendig. Und es ist auch noch nicht klar, ob Teams und Mechaniker in Quarantäne müssen. Ich schätze aber, dass es in den nächsten ein bis zwei Wochen weitere Informationen geben wird“, zeigt sich der Ring-Geschäftsführer optimistisch, dass bald eine Entscheidung über den Austragungsort fallen könnte.

„Da ist so viel Bewegung drin, da blicken auch wir jeden Tag aufs Neue gespannt drauf“, sagt Nerpel. Was könnte es bedeuten, wenn Formel-1-Rennen auf dem Hockenheimring stattfinden? „Uns würde es natürlich freuen. Am Ende des Tages ist es nach so einem schwierigen Jahr, wie dieses begonnen hat, eine versöhnliche Nummer. Und es wäre auch ein Zeichen für das Land Baden-Württemberg – oder auch für Deutschland“, sagt Jochen Nerpel abschließend und ist gespannt, wie es weitergehen wird. vas

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