Hockenheim

Lorscher Codex Hockenheim vor 1250 Jahren erwähnt

Grundbuch der Region

In diesem Jahr jährt sich die erste urkundliche Erwähnung Hockenheims im „Lorscher Codex“, zum 1250. Mal. Aus diesem Grund veranstaltet die VHS in Zusammenarbeit mit dem Verein für Heimatgeschichte am Donnerstag, 21. März, 19 Uhr, im kleinen Saal der Stadthalle einen Vortrag über das Thema „Der Lorscher Codex – Grundbuch der Region“. Referent ist Dr. Hermann Schefers, Leiter des Klosters Lorsch.

Keiner hat sie genau gezählt, alle die Orte, die ihre urkundliche Ersterwähnung auf den so genannten Lorscher Codex zurückführen; es sind hunderte, vielleicht mehr als tausend in heute sechs europäischen Staaten, von der Nordsee nach Graubünden, vom östlichen Frankreich bis nach Mittelfranken. Die meisten Urkunden, die im 12. Jahrhundert zu einem großen Kompendium zusammengefasst wurden, berichten vom Wachsen der Grundherrschaft des Heiligen Nazarius, vor allem im 8. und 9. Jahrhundert, womit der Lorscher Codex eine der großen, europäischen Wirtschaftsquellen der Karolingerzeit ist.

Die engere Region um Lorsch ist, wie die urkundliche Erstnennung Hockenheims belegt, besonders früh im Fokus der grundherrschaftlichen Entwicklung des Klosters Lorsch. Der Vortrag beschreibt den Lorscher Codex als bedeutendes Archivstück der Abtei und geht auf seine historische Bedeutung für die Metropolregion Rhein-Neckar besonders ein. Eintritt frei. vhs

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