Hockenheim

Asylnetzwerk Café Komm in 2019 über 80 mal geöffnet

Hilfe, die ankommt

Archivartikel

In 2019 hatte das Café Komm im Lutherhaus über 80 mal geöffnet. Dabei wurden weit mehr als 160 Arbeitsstunden von den Ehrenamtlichen erbracht. Um dieses Engagement zu würdigen, hatte das Café zum Jahresausklang eingeladen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Tische waren reichlich gedeckt und entsprechend dekoriert. So konnten sich die etwa 50 Gäste an der großen Auswahl an Kuchen bedienen. Sehr gefreut haben sich die Helfer über den Besuch der Stadträte Richard Zwick und Helmut Kief. Durch Holger Andreas und seine Klavierunterhaltung entstand eine sehr harmonische Stimmung. Die Geflüchteten aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern halfen bei der Gestaltung mit und überraschten mit selbst Gebackenem aus ihrer Heimat.

Gegen 16 Uhr kam es zu einem Lichtspektakel aus Knicklichtern, blinkenden Marienkäfern und Wunderkerzen. Damit kam etwas Abwechslung durch Licht und Wärme in die Zeit der Raunächte, die noch bis zum 6. Januar des neuen Jahres anhalten. Die Ehrenamtlichen freuten sich über viel Lob, wie auch von Helmut Kief, der überrascht war von dem positiven Kontakt seitens der Geflüchteten und deren Interesse an Sprache und Kultur.

Familie Sporys hat sich auch spontan bereiterklärt, eine junge Familie beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen. „Was will man mehr, ein schönes Fest, neue Erkenntnisse und eine Harmonie, die man sich noch vor einigen Jahren nicht vorstellen konnte“, freut sich einer der ehrenamtlichen Helfer.

Nicht nur das Asylnetzwerk hat sich weiterentwickelt, es sind auch die Menschen, die die Hilfe angenommen haben und sich nach und nach integrieren und zu einer funktionierenden Gemeinschaft beitragen. zg

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