Hockenheim

Hockenheim: Altenheim-Mitarbeiterin positiv getestet

Nachdem eine Mitarbeiterin des Altenheims St. Elisabeth positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ist der Wohnbereich, in dem sie tätig ist, unter Quarantäne gestellt worden. Das hat Heimleiter Markus Hübl mitgeteilt. Weder die Mitarbeiterin noch die 26 Bewohner des Bereiches zeigten bislang Symptome, eine umfassende Testung durch das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises findet am Montag statt.

Die Bewohner müssen in ihren Zimmern bleiben. Die Mitarbeiter betreuen sie in der vorgeschriebenen Schutzkleidung, berichtet Markus Hübl. Die Quarantäne dauert bis 1. Dezember, unabhängig vom Ergebnis der Tests, die Mitte bis Ende kommender Woche erwartet werden. Bei den Bewohnern werde täglich Fieber gemessen und die Sauerstoffsättigung kontrolliert. Ein Rückgang dieser Sättigung könne ebenfalls auf eine Corona-Infektion hindeuten.

„Wir haben das durchgehend seit dem ersten Lockdown so praktiziert“, erklärt Markus Hübl. Da sich die Teams für die einzelnen Wohnbereiche nicht kreuzen, hofft der Heimleiter, dass in den anderen Gruppen vorerst keine weiterreichenden Maßnahmen ergriffen werden müssen. Auf freiwilliger Basis wurde auch die Besuchsregelung eingeschränkt: „Wir bitten um eine definierte Person, die zweimal pro Woche kommt“, berichtet Hübl. Das sei ähnlich wie im Pflegezentrum Offenloch. Dort waren vergangene Woche 17 Infektionen gemeldet worden. mm

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