Hockenheim

Hungrig auf den nächsten Wettbewerb: Stimmen der Sportler

Archivartikel

Andrea Hick fand am schlimmsten den Verzicht auf das Schwimmtraining, ihrer ohnehin schwächsten Disziplin. Sie startete und finishte bei einem Ironman in Österreich mit gutem Hygienekonzept.

Eugen Stolz stimmt mit einem ironischen Grinsen zu: Das Schwimmen sei sozusagen ins Wasser gefallen. Er hielt sich unter anderem mit Kampfsport, Kraftausdauer und Gewichtheben und -werfen fit. Bei seinem Saisonhighlight, der Triathlon Challenge in Davos, wurde er durch Gewitter und Schnee ausgebremst.

Roberta Mijatovic haben am Ende nur wenige Schwimmeinheiten gefehlt. Ihr persönlicher Höhepunkt, der Ironman in Frankfurt, ist ausgefallen. Sie empfand es jedoch nicht allzu schlimm, da sie das wettkampffreie Jahr genutzt hat, um Grundlagen aufzubauen. Sie sagt: „Ich bin aber hungrig auf den nächsten Wettkampf und freue mich, wenn es irgendwann wieder losgehen kann.

Für Christian Klefenz gab es kein Schwimmtraining im Pool, und das Freiwasserschwimmen bei 13,5 Grad Wassertemperatur sei selbst im Neopren ganz schön frisch gewesen. Sein Saisonhighlight, die Challenge Roth, ist 2020 ausgefallen, und seine Trainingseinheiten waren in der wettkampflosen Zeit weniger hart: keine Intervalle, weniger Koppeleinheiten und geringere Umfänge.

Demotivierend fand Cornelia Lang die ganzen Wettkampfabsagen, nur einige Sprinttriathlons im kleinen Rahmen hat sie absolviert. Auch für sie sollte der erste Ironman in Frankfurt der absolute Höhepunkt werden, für den sie nun in diesem Jahr noch mal neu ansetzen wird. Sie vermisst die ganzen Menschen, die sonst mit ihr Sport machen, hat aber jetzt das Glück, dass ihr Ehemann Bernd mit ihr läuft und Fahrrad fährt.

Andris Rodewald trainierte ganz normal, nur der Anteil des Freiwasserschwimmens im Badesee nahm aufgrund der Freibadschließungen deutlich zu. Seine erste Langdistanz konnte er beim Knappenman in der Lausitz unter strengen Hygieneregeln mit tollen Zeiten feiern. Mit selbst geplanten Wettkämpfen erarbeitete er sich eigene Saisonhöhepunkte in der wettkampflosen Zeit und freut sich, einfach mal Sport und Natur ohne viele Vorgaben zu genießen.

Für das Jahr 2021 haben nicht nur diese ASGler sich mit Läufen und Triathlons wieder neue Ziele gesetzt und wollen bereit sein, wenn der erste Startschuss fallen darf. ska

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