Hockenheim

Landratsamt Landrat Stefan Dallinger begrüßt die neuen Mitarbeiter / Dienstleistungen für über 548 000 Menschen in 54 Städten und Gemeinden

Ideen und Erfahrungen in das Team einbringen

Archivartikel

Kreis.Was macht ein Landkreis? Für was ist er zuständig? Und wie heißt der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises? Fragen über Fragen, die Landrat Stefan Dallinger bei der Begrüßung der Mitarbeiter, die innerhalb der vergangenen zwölf Monate neu beim Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises eingestellt worden sind, beantwortete. Rund 70 Menschen waren in den Sitzungssaal der Kreisbehörde in Heidelberg gekommen, um Wissenswertes über ihren Arbeitgeber zu erfahren.

„Wir brauchen Sie alle. Sie gehören jetzt zu unserem Team“, so Dallinger. Das Landratsamt allein zählt aktuell rund 2000 Mitarbeiter – konzernweit mit den kreiseigenen Unternehmen über 6500 Personen. Die Anforderungen für die Mitarbeiter steigen immer mehr. „Und deshalb ist es für uns sehr wichtig, qualifizierte Arbeitnehmer zu rekrutieren“, so Dallinger. „Wir erbringen Dienstleistungen für über 548 000 Menschen in 54 Städten und Gemeinden. Sie sind nun in einer Konzernfamilie zuhause, die sich unter anderem um Gesundheitsversorgung, Abfallwirtschaft und Ausbau der digitalen Infrastruktur kümmert“, informierte er.

Handeln nach strategischen Zielen

Als Arbeitgeber ist der Landkreis insbesondere eine klassische Behörde mit vielfältigen Aufgaben und Tätigkeitsprofilen. Der Kreis positioniert sich jedoch auch politisch als Landkreis und in der Metropolregion Rhein-Neckar. „Unser Handeln ist nach strategischen Zielen ausgerichtet“, so der Landrat. Insbesondere die Digitalisierung, Mobilität und die Kreisseniorenplanung sind wichtige Zukunftsthemen, die es gilt umzusetzen.

Zudem informierte der Kreischef über die Befragung der Mitarbeiter, die vor rund einem Jahr bei der Kreisverwaltung und dem Eigenbetrieb Bau, Vermögen und Informationstechnik mit externer Begleitung durchgeführt worden ist. Insbesondere über die hohe Beteiligung habe er sich gefreut. „Die Befragungsergebnisse haben gezeigt, dass die Mitarbeiter insgesamt mit dem Arbeitgeber Rhein-Neckar-Kreis zufrieden sind“, sagte der Landrat. „Natürlich werden wir an einigen Stellen nachbessern müssen“, ist sich Dallinger bewusst und informierte über das weitere Verfahren zur Umsetzung der Ergebnisse aus der Befragung.

Weiter standen auf dem Programm Informationen über den einwohnerstärksten Landkreis, seine Behörde und Gesellschaften und Einrichtungen, um den neuen Mitarbeitern tiefere Einblicke in die Aufgabenvielfalt zu gewähren. „Wir freuen uns auf Ihre Ideen, Ihre Erfahrungen, die Sie mitbringen“, machte der Landrat deutlich.

„Die Digitalisierung beschäftigt die Kreisverwaltung und die kreiseigenen Gesellschaften aktuell sehr“, beschrieb Verwaltungs- und Schuldezernent Ulrich Bäuerlein eines der treibenden Themen. „Der Rhein-Neckar-Kreis geht hier mit dem Ausbau der Konzern-IT für die Kernverwaltung und die kreiseigenen Gesellschaften seinen eigenen Weg“, so Bäuerlein weiter. Auch die Kernverwaltung sei mit ihren E-Government-Projekten wie E-Akte, E-Post und E-Rechnungseingang bereits gut aufgestellt. Für die Schulen werde gemeinsam mit dem Medienzentrum der Digitalpakt mit Leben erfüllt und auch beim Ausbau der Glasfaserinfrastruktur sei der Kreis auf der Zielgeraden.

Beruf und Familie vereinbaren

„Der Kreis will ein attraktiver Arbeitgeber sein und sich ständig weiterentwickeln. Deshalb haben auch wir uns das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie auf die Fahne geschrieben und die Zertifizierung ,audit berufundfamilie’ mit der bereits dritten Rezertifizierung angestrebt“, eröffnete Lukas Würtele, Leiter des Haupt- und Personalamts seine Präsentation. Die Vorstellung der Arbeitgeberangebote, insbesondere was die Vereinbarkeit von Beruf und Familie/Pflege, das Betriebliche Gesundheitsmanagement, die Arbeitszeitmodelle und die Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten betrifft, rundeten den Austausch mit den neuen Mitarbeitern ab. Auch der Vertreter des Personalrats, Wolfgang Blam, begrüßte die Mitarbeiter im Namen des Personalrats und informierte über die Personalratsarbeit und -aufgaben. Gleichzeitig ermunterte er dazu, bei der kommenden Wahl ein Amt anzustreben.

Der zweite Teil der Veranstaltung beinhaltete einen weitergehenden Austausch mit allen beteiligten Akteuren, darunter auch der Erste Landesbeamte, Joachim Bauer und die Dezernentinnen Stefanie Jansen und Doreen Kuss. zg

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