Hockenheim

Live-Reportage Petra und Gerhard Zwerger-Schoner berichten von ihren Abenteuern / Island, Norwegen, Schweden und Finnland in einem Bildervortrag

In der „rollenden Almhütte“ am Polarkreis unterwegs

Archivartikel

Einfach alles hinter sich lassen, losreisen, durchatmen und die große Freiheit spüren. Mit ihrem eigens für den langen Trip adaptierten Camper, die „rollende Almhütte“, machen sich die Tiroler Fotografen und Filmemacher Petra und Gerhard Zwerger-Schoner auf, die größte und wildeste Naturlandschaft Europas zu erkunden. Sie erlebten die Polarregion zu allen Jahreszeiten, bei allen Stimmungen und hielten es in einem Bildervortrag fest, den sie am Dienstag, 4. Februar, um 20 Uhr in der Stadthalle präsentieren.

Während ihrer monatelangen Reisen durchqueren die beiden atemberaubende Landschaften, und begeben sich auf ein besonderes Abenteuer, die Suche nach dem wahren Glück. Was braucht es denn wirklich, um in unserer hochtechnisierten Gesellschaft Zufriedenheit zu finden? Fündig werden Petra und Gerhard in den dünn besiedelten Gebieten um den nördlichen Polarkreis: „Dort, wo die Menschen in einer Balance zwischen den Errungenschaften des 21. Jahrhunderts und einer tiefen Verbindung mit der Natur leben, haben wir die leuchtendsten Augen gesehen“, berichten die Weltenbummler in einer Pressemitteilung.

Die Kultur der Sami-Nomaden

Unterwegs leben die beiden bei Iisaki dem Sami-Nomaden und seiner Frau Petra, der Naturheilerin. Sie gehen auf Fischfang und erfahren viel über die alte Kultur der Ureinwohner des Nordens. Sie sind zu Gast bei Lotti, der Huskyzüchterin und gleiten auf Hundeschlitten durch den tief polaren Winter.

Sie besuchen Sina, die junge Islandpferdetrainerin, können tagelang die Zucht und Anmut der edlen Tiere bestaunen. Sie bekommen Einblick in den familiären Polardorsch-Handel, treffen Elling den „Fischkopf-Millionär“ des Nordens und sind überrascht, was es mit dem Beruf des „Fischduft-Riechens“ auf sich hat. Als wahres Überraschungspaket entpuppt sich Eric, der bekannteste Mechaniker Islands, als er ihren Camper mit dem Stethoskop abhört und sie – auch als Bürgermeister der Stadt – in seinem Haus willkommen heißt. Bei Bildern zu Rotwein erzählt er dort fast beiläufig, wie er als erster Mensch mit seinem Geländefahrzeug zum Südpol fuhr. Auf ihrer Suche nach neuen Horizonten, Abenteuern und natürlich großartigen Bildern, stehen sie an stürmischen Klippen Norwegens, rauchenden Vulkankegeln Islands, blicken in die endlosen Weiten Schwedens. Sie streifen durch tiefe, arktische Wälder Finnlands. In der Abgeschiedenheit der Wildnis treffen sie auf Elche und Braunbären.

Fotografien und Filmszenen

Spannend, informativ, bildgewaltig und überaus humorvoll – So lässt sich die außergewöhnliche Reportage in kurzen Worten zusammenfassen, heißt es in der Pressemittilung. Gewandt in der hohen Kunst des Geschichtenerzählens, berichten die beiden – live und abwechselnd auf der Bühne – von ihren Begegnungen und Erlebnissen im hohen Norden Europas. Getragen von meisterhafter Fotografie und imposanten Filmszenen haucht ihre natürliche, frische Art zu erzählen ihren preisgekrönten Bildern pures Leben ein. zg

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