Hockenheim

Seebühne Gitarrist Alfredo Bonilla beweist beim „Spanischen Abend“ seine Virtuosität / Förderverein plant Fortsetzung

Klänge sorgen für Urlaubsfeeling

Archivartikel

Beim zweiten Konzert auf der Seebühne seit der Sanierung waren nahezu 300 Zuhörer gekommen, um den Gitarrenklängen zu lauschen. Matthias Degen, Geschäftsführer der Parkanlagen GmbH und zweiter Vorsitzender des Fördervereins Gartenschaupark, freute sich in seiner Begrüßung, dass Architekt Ralph Kunz die Arbeiten so gut begleitet hatte.

Diese waren im vorgegebenen Zeit- und Finanzrahmen fertiggestellt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Es war das finanziell größte Projekt seit Bestehen des Fördervereins. An diesem Abend stand der Gitarrist und Musiklehrer Alfredo Bonilla auf der Bühne im Gartenschaupark. Der gebürtige Peruaner spielte beim „Spanischen Abend“ Lieder von der Iberischen Halbinsel aber auch aus Südamerika. Gut gelaunt stellte Alfredo Bonilla zu Beginn des Konzertes vor allem seine Fingerfertigkeit unter Beweis und gestaltete den ersten Teil überwiegend auf seiner Gitarre.

Tequila verbindet

Er nahm die Zuschauer, die im Laufe des Abends die Plätze vor der Bühne zunehmend füllten, mit auf eine Reise durch die Musikgeschichte Lateinamerikas. „Besame Mucho“, ein Liebeslied aus den 1940er Jahren, dürfte den meisten ebenso bekannt gewesen sein wie „Bomboleo“ (Gipsy Kings) oder „La camisa negra“ (Juanes). Und mit zunehmendem Bekanntheitsgrad der Lieder wuchs die Ansteckungsgefahr, im Takt mitzuwippen oder zu klatschen.

Ob die Hockenheimer gerne Tequila trinken, wollte Alfredo Bonilla wissen, bevor er das gleichnamige Lied von „The Champs“ spielte. Dass die Zuschauer auf sein Zeichen hin den Namen des hochprozentigen Getränks zwecks Refrain im Chor riefen, ließ die Frage wohl mit „Ja“ beantwortet. „La Bamba“, ein mexikanisches Volkslied, das auch hierzulande bekannt ist, sorgte ebenfalls für aktive Teilnahme durch Klatschen und Singen. Und als das Lied „Guantanamera“ erklang, wähnten sich die meisten Besucher wohl endgültig auf einer Karibikinsel.

Die Vorsitzende Martha Keller servierte mit Verena Raab und Anke Degen selbst gemachte Sangria, spanisches Bier, alkoholfreie Getränke und Brezeln. Spontane Bemerkungen von den Zuhören: Es wird wohl nicht das letzte Event dieser Art gewesen sein und in der Tat, die nächsten sind schon angedacht. zg

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