Hockenheim

Pumpwerk „Crosswind“ bringen Irish Folk auf die Bühne / Zweites Studioalbum präsentiert

Klänge von der Grünen Insel

Archivartikel

„Crosswind“ ist nach eigener Aussage eine der aktivsten Newcomer-Bands der deutschen Irish-Folk-Szene. Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Swift As A Swallow“ standen die vier Musiker weit über hundert Mal gemeinsam auf der Bühne und sorgten ebenso oft für ausverkaufte Konzertsäle. Einer dieser Auftritte fand im Pumpwerk statt. Rund 80 Besucher lauschten den Klängen der Combo und waren dabei sichtlich vergnügt.

Das Vierergespann, bestehend aus Béatrice Wissing, Mario Kuzyna, Stefan Decker und Sebastian Landwehr, steht regelmäßig mit international bekannten Größen, wie „Flook“, „De Dannan“, „Julie Fowlis“ und den „Old Blind Dogs“ auf der Bühne, während der Bekanntheitsgrad der Band auch im Ausland stetig wächst. Mit „Unwinding Road“ präsentierte die Band unlängst ihr zweites Studioalbum mit zehn brandneue Stücken. Dabei kommen, für den Irish Folk typischen, Instrumente wie Fiddle, Irish Flute, Tin Whistle, Concertina, Knopfakkordeon und Gitarre zum Einsatz. Die Musik ist druckvoll, sie ist dynamisch und mitreißend, doch wirkt sie niemals gehetzt.

Ausdrucksstarke Solostimmen

Das lebendige Zusammenspiel von Flöte und Fiddle wird getragen und eingerahmt von den beiden druckvoll gespielten Rhythmusgitarren. Dieses instrumentale Fundament wird durch die ausdrucksstarken Solostimmen der Musiker ergänzt und schließlich durch vierstimmigen Satzgesang abgerundet. Dieser Sound wird auf „Unwinding Road“ von den Gastmusiker Franziska Urton (Fiddle), Charlotte Jeschke (Cello), Alex Froitzheim (Uilleann Pipes), Markus Pede (Bodhrán) und Simon Scherer (Banjo) virtuos ergänzt, ohne dabei den Bandsound zu verfremden. Fünf Songs und fünf Instrumentalstücke bietet das neue Album von „Crosswind“ und ist damit repräsentativ für das Liveerlebnis.

Beatrice Wissing wuchs im westfälischen Rheda-Wiedenbrück auf. Den ersten Kontakt zur irischen Musik bekam sie durch ihren Bandkollegen Mario Kuzyna, mit dem sie bereits in der Formation Craic spielte. Stefan Decker ist Student und arbeitet als freiberuflicher Musiker. Aufgewachsen mit klassischer und barocker Musik, widmet er sich dem Erforschen der traditionellen irischen Musik auf Whistle und Flute. Sebastian Landwehr ist seit vielen Jahren tief verwurzelt in der Musikszene seiner Heimatstadt Bonn, wo er zu den bekanntesten Singer/Songwritern zählt. htz

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