Hockenheim

Kunstverein Clapeko van der Heide zeigt Werke mit geometrisch-konstruktiven Formen

Konkrete Vielfalt im kleinen Format

Leuchtende, kräftige Farben sind das Markenzeichen von Clapeko van der Heide, dessen Werke der Kunstverein ab Samstag, 24. Februar, in der Zehntscheune zeigt. Er gestaltete das Foyer der Louise-Otto-Peters-Schule, deren Neubau im vergangenen Jahr eröffnet wurde, mit seinen Bildern, in denen ein kräftiges Blau dominiert.

Geboren 1940 in Leipzig, begann Clapeko im Alter von 15 Jahren eine Ausbildung zum grafischen Maler. Es folgten Studienzeiten an der Werkkunstschule Dortmund bei Professor Knispel und an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Karlsruhe bei den Professoren Herbert Kitzel und Emil Schumacher. Sein künstlerisches Schaffen wurde früh mit Preisen bedacht und mit Stipendien und Auslandsaufenthalten gewürdigt und gefördert.

Zwar liegt der Schwerpunkt von Clapekos Arbeit in der Malerei, doch gehören zu seinem vielseitigen und umfangreichen Oeuvre auch Keramikobjekte, Plastiken im öffentlichen Raum sowie Glasarbeiten für Andachtsräume oder die Brückenverglasung im Landratsamt Heidelberg.

Landrat spricht Grußwort

Seine Künstlerlaufbahn wird dokumentiert durch viele Ausstellungen, Ehrungen sowie Ankäufe seiner Werke für private und öffentliche Sammlungen. Am Samstag, 24. Februar, um 16 Uhr begrüßt Gisela Späth, Vorsitzende und künstlerische Leiterin des Kunstvereins, Künstler, Musiker und Gäste in der Zehntscheune. Landrat Stefan Dallinger spricht ein Großwort für den Rhein-Neckar-Kreis, Oberbürgermeisterstellvertreter Fritz Rösch für die Stadt Hockenheim.

Ins Schaffen Clapekos, das man mit ihren geometrisch-konstruktiven Formen der konkreten Kunst zurechnen kann, führt Dr. Martina Wehlte, Kunsthistorikerin und freie Journalistin, ein. Für die musikalische Gestaltung sorgen Tabea Palmer, Querflöte, und Sophia Niehl am Klavier.

Die Ausstellung dauert bis 17 März. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 17 bis 19 Uhr, Samstag 11 bis 13 Uhr, Sonntag, 11. März, 15 bis 17 Uhr. Weitere Infos unter 06205/2 55 78 68 oder www.kunstverein-hockenheim.de. eh

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