Hockenheim

Sanierung genehmigt VHS und Musikschule sollen Unterrichtsräume bekommen / Asbest und Kontaminierung wird jetzt beseitigt

Konzept steht – Zuschüsse gibt’s keine

Archivartikel

Der Gemeinderat beauftragte jetzt die Verwaltung, einen Planer für die Sanierung und Umnutzung der Schule am Kraichbach auszuwählen. Das Auswahlverfahren wird vom Büro Kubus aus Stuttgart betreut.

Nachdem das Sachverständigenbüro Dr. Pfirrmann aus Karlsruhe die Kosten für die Sanierung und den Ausbau und die Entsorgung der kontaminierten Stoffe bei der Schule beziffert hat, beauftragte die Verwaltung das Architekturbüro Vögele, die Kostenschätzung für die Sanierung zu überarbeiten. Es waren verschiedene Varianten untersucht worden.

Der Gemeinderat war einstimmig für die Sanierung und Umnutzung zur Schule am Kraichbach mit Volkshochschule und Musikschule. Der Aufwand umfasst die Sanierung des kompletten Gebäudes, inklusive des Ausbaus der kontaminierten Baustoffe wie abgehängten Decken und asbesthaltigen Trennwänden. Das bestehende Gebäude wird zu Räumlichkeiten von Volkshochschule und Musikschule umgestaltet. Dazu soll auch eine separate Zugangsmöglichkeit geschaffen werden.

Allerdings: Der Förderantrag entfällt, weil die zugewiesenen Fördergelder nicht in Anspruch genommen werden dürfen, da man sich mit dem nun ausgewählten Konzept weit vom ursprünglichen Antrag entfernt hat. „Uns entgehen somit 1,2 Millionen Euro“, bedauerte Oberbürgermeister Marcus Zeitler. Die Kostenschätzung für die vom Gemeinderat favorisierte Variante liegt bei rund 5,8 Millionen Euro. vw

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