Hockenheim

Kerwe-Eröffnung Bürgermeister Thomas Jakob- Lichtenberg erklärt Vorzüge gegenüber Oktoberfest und Cannstatter Wasen / Fassbieranstich mit einem Schlag

Kurpfalz-Rummel rentabler als Großstadt-Konkurrenz

Archivartikel

Wenn Bürgermeister Thomas Jakob- Lichtenberg am Samstag eines nicht verleugnen konnte, dann war es seine Freude über die Eröffnung der „Hoggema Kerwe“. Das Strahlen auf seinem Gesicht machte sogar fast der Sonne Konkurrenz, die über der Rennstadt für traumhaftes Wetter sorgte.

Die Hockenheimer Kerwe sei eine traditionelle Feier zum Erntedank und sie gebe die ultimative Antwort auf das Münchner Oktoberfest und das große Volksfest in Stuttgart. Warum es allerdings viel rentabler sei, in Hockenheim zu feiern, fasste Jakob-Lichtenberg in verständliche Worte: „Wer hier feiert, der feiert nachhaltig, denn ein Rausch in der Kurpfalz hält einfach länger“. Spätestens mit diesem Satz hatte er alle Gäste auf seiner Seite und für die Kirchweih in der Stadt begeistert.

Dass diese ein Erlebnis für alle Generationen ist, dazu tragen die Schausteller einen ebenso großen Teil bei wie die Organisatoren. Stellvertretend für die Betreiber der Stände begrüßte Welda Heinen die Hockenheimer und freute sich, nun bereits seit fast 60 Jahren bei der Hockenheimer Kerwe dabei zu sein. „Es ist immer wieder schön, hier zu sein und in altbekannte, aber auch in neue Gesichter zu schauen“, sagte sie. Auch Tobias Nolting vom Hockenheimer Marketing-Verein richtete ein herzliches Willkommen an die Gäste und wünschte ein schönes langes Kerwewochenende. Dabei stattete er auch einen Dank an die treuen Schausteller ab, die immer wieder bei der Kerwe dabei sind.

Somit rückte man dem Höhepunkt der Eröffnung näher, dem Fassbieranstich durch den Bürgermeister. Mit einem Schlag und einem kurzen Sicherheitsschlag war der Hahn im Fass versenkt, das Schausteller Willi Nickel gestiftet hat, und alle konnten auf ein schönes, sonniges Kerwewochenende anstoßen.

Damit sich auch die Patienten aus dem gegenüberliegenden Alten- und Pflegeheim an der Kerwe erfreuen konnten, hatte Welda Heinen Lebkuchenherzen mit der Aufschrift „Hoggema Kerwe 2018“ gestiftet, und Karin Igel vom Süßwarenstand setzte nachmals zwei Kisten Schokoküsse obendrauf.

Der Rummel auf dem Marktplatz ist noch bis Dienstag geöffnet, und an diesem letzten Tag, laden die Fahrgeschäfte mit ermäßigten Preisen zum Familientag ein.

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