Hockenheim

Ausdauersport Yvonne Wagner und Astrid Wollschläger laufen „#Stayathome Marathon Hannover“

Kurs von Niedersachsen in die Kurpfalz verlegt

Archivartikel

Hockenheim/Neulußheim.Vom Ausfall aller Großveranstaltungen und damit auch Sportevents aufgrund der Covid-19 Pandemie wollen sich Yvonne Wagner (ASG Triathlon Hockenheim) und Astrid Wollschläger (Sandbox Warriors) nicht beeinträchtigen lassen. Zwar hatte ihre Vorbereitung dem Bonn Marathon gegolten, sie wurde aber kurzerhand zum ersten „#Stayathome Marathon Hannover“ umgemünzt. Hannover bot allen Läufern an, den in der niedersächsischen Hauptstadt geplanten Marathon auf der eigenen, individuellen Strecke zu absolvieren.

Mit leichter Verzögerung fiel am Sonntagmorgen kurz nach 8 Uhr für die passionierten Hobbyläuferinnen Astrid Wollschläger und Yvonne Wagner der Startschuss zu den 42,195 Kilometern – selbstverständlich unter Berücksichtigung des vorgeschriebenen Sicherheitsabstands.

Von Yvonne Wagners Haustür in Hockenheim wurden die ersten Kilometer um die Große Kreisstadt zurückgelegt, weiter ging es über Reilingen in Richtung Neulußheim vorbei am Blausee, wo auch schon die erste Verpflegungsstation, dieses Mal vor der Haustür von Astrid Wollschläger, nach rund zehn Kilometern auf die beiden wartete. Nach dem Auftanken der Wasserreserven ging es weiter in Richtung Speyer, wo es unter der Salierbrücke hindurch auf die lange Gerade des Ketscher Rheindamms ging.

Mit Radbegleitung geht’s besser

Hier wartete die zweite Wasserstation an Kilometer 24, die von den Familien Scheibel, Schafheutle und Wagner versorgt wurde. Mit einem Lachen begrüßten die beiden Läuferinnen die Helfer an der Station und versorgten sich auch mit Melone.

Weiter ging es über Ketsch in Richtung Schwetzingen, wo Dirk Wollschläger als Begleitung auf dem Fahrrad das Laufduo in Empfang nahm. Im Schälzig wartete bei Kilometermarke 30 die dritte Verpflegungsstation, die durch Familie Hillenbrand übernommen wurde.

Ab da ging es für die Marathonläuferinnen in den Wald zwischen Schwetzingen, Oftersheim und Hockenheim auf die lange Gerade direkt auf die alte Ostkurve zu, wo sich zu ihrer Überraschung erneut Familie Hillenbrand postiert hatte. Nur noch wenige Kilometer trennten die beiden vom Ziel, und beim Endspurt staunten sie nicht schlecht über eine extra aufgebaute Zielflagge vor Yvonnes Haustür.

Alle freiwilligen Helfer und Freunde feierten die schnellen Athletinnen, die auch im Ziel noch Kraft für ein Lächeln hatten und nach allgemeiner Einschätzung sogar noch mit etwas konditioneller Reserve in einer tollen Zeit von vier Stunden und 28 Minuten ankamen.

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional