Hockenheim

Fanfarenzug Spendenbitte für virtuellen Verzehr bei Waldfest

Landsknechtesammeln für Geisterspeisen

Archivartikel

Der Vorstand des Fanfarenzugs hat bei seiner Online-Vorstandssitzung entschieden, das Waldfest abzusagen, da die derzeit gültigen Verordnungen eine Durchführung untersagen. Selbst bei einer deutlichen Lockerung der Maßnahmen würde die nötige Vorlaufzeit fehlen, um ein Fest dieser Größenordnung durchzuführen. Durch die Absage des Hockenheimer Mais und nun auch des Waldfests brechen dem Verein wichtige Einnahmen weg. Die Landsknechte versuchen, diesen Verlust durch eine kleine Aktion auszugleichen, die von sogenannten Geisterspieltickets inspiriert wurde.

Der Fanfarenzug bietet eine virtuelle Speisekarte an, um den verhinderten Waldfestbesuchern die Möglichkeit zu geben, den Verein und seine Jugendarbeit dennoch zu unterstützen. Die virtuellen Gäste dürfen den Betrag, den sie auf dem Fest ausgegeben hätten, als Spende auf das Vereinskonto überweisen.

Für Gyros, Pommes, Krautsalat und Tsatsiki wären 7,50 Euro zu zahlen gewesen, für Schnitzel mit Pommes 5 Euro, Bratwurst mit Brötchen steht mit 2,50 Euro auf der virtuellen Karte, die Portion Pommes mit 2 Euro. Als Getränkepreise können 2,50 Euro je Bier und 2 Euro pro Softdrink gespendet werden.

Auftritt zu gewinnen

Alle Spender haben bei einer Verlosung die Chance, ein Ständchen des gesamten Fanfarenzugs zu einem Anlass ihrer Wahl zu gewinnen. Damit er sich mit einer starken Mannschaft präsentieren kann, bittet der Vorstand darum, dass dieser Auftritt am Wochenende und in Hockenheim oder Umgebung stattfindet. Bei Beträgen bis 200 Euro gilt der Kontoauszug als Spendenbescheinigung. Für die Verlosung werden nur Spenden berücksichtigt, die bis zum 30. Juni eingegangen sind. zg

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