Hockenheim

Hockenheimring ADAC GT Masters sind Mitte September zu Gast im Motodrom / Dicht gepacktes Rennprogramm mit attraktiven Rahmenserien

„Liga der Supersportwagen“ bietet Motorsport pur

Archivartikel

Den Beinamen „Liga der Supersportwagen“ trägt das ADAC GT Masters zu Recht. Wenn rund 30 spektakuläre GT3-Boliden von nicht weniger als acht verschiedenen Herstellern auf der Rennstrecke um Hundertstelsekunden kämpfen, schlägt das Herz jedes Motorsportfans höher. Der Hockenheimring Baden-Württemberg ist vom 13. bis 15. September Schauplatz des sechsten und vorletzten Aufeinandertreffens der wohl stärksten nationalen GT3-Meisterschaft weltweit.

Wenn von Kämpfen um Hundertstelsekunden die Rede ist, so ist das keine Übertreibung. Im Qualifikationstraining liegen nicht selten mehr als 20 Fahrzeuge in einer Sekunde. In den Ein-Stunden-Rennen bleibt das Feld so in der Regel eng beieinander, was Spannung bis zum letzten Meter garantiert. In den ersten zehn Rennen der Saison feierten sieben Teams mindestens einen Sieg, und gar 14 verschiedene Fahrerduos kletterten mindestens einmal aufs Siegertreppchen. Wer bei einem Rennen siegt, kann beim nächsten schon ganz hinten im Feld fahren und umgekehrt.

Auch das Streckenlayout der 4,5 Kilometer langen Grand-Prix-Variante des Hockenheimring Baden-Württemberg bürgt für jede Menge Action. Die Mixtur aus schnellen und langsamen Passagen kommt jedem Fahrzeug im Feld in irgendeiner Weise entgegen, dementsprechend eng wird es zwischen den bildschönen Rennwagen von Aston Martin, Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Lamborghini, Mercedes und Porsche zugehen. Und beim Anbremsen der Spitzkehre am Ende des langgezogenen Parabolika-Linksbogens sowie der engen Linkskurve vor der Mercedes-Tribüne bieten sich zwei exzellente Überholmöglichkeiten – was nicht bedeutet, dass die ebenfalls hochklassigen Rennfahrer ihre Chance nicht auch an allen anderen Stellen der 4,5 Kilometer langen Rennstrecke suchen werden.

Das Veranstaltungspaket des ADAC GT Masters braucht in Bezug auf die Attraktivität keinen Vergleich zu scheuen. Nicht nur die Hauptserie besticht durch Motorsport der Extraklasse, auch die Rahmenserien lassen Kenner mit der Zunge schnalzen. Die 2019 erstmals ausgetragene ADAC GT4 Germany besticht ebenfalls mit großer Markenvielfalt und engen Positionskämpfen. Die im Vergleich zur GT3 etwas seriennäheren GT-Boliden von sieben Herstellern (Aston Martin, Audi, BMW, KTM, McLaren, Mercedes und Porsche) leisten rund 420 PS und stellen so etwas wie eine Nachwuchsliga zum ADAC GT Masters dar. Wobei sich auch gestandene Haudegen wie Christian Danner der Faszination ADAC GT4 Germany nicht entziehen können. Der ehemalige Formel-1-, Indycar- und DTM-Pilot, inzwischen 61 Jahre jung, steht mit einem McLaren 570S GT4 am Start.

Tickets und Vorverkauf

Tickets für Freitag, 13. September, kosten 10 Euro und sind nur an der Tageskasse erhältlich. Tickets für Samstag, 14. September, und Sonntag, 15. September, kosten jeweils 25 Euro im Vorverkauf, 35 Euro an der Tagekasse. Ein Wochenendticket (mit Fahrerlager-Zugang) kosten 35 Euro im Vorverkauf, 45 Euro an der Tageskasse. zg

Info: Tickets sind erhältlich über www.adac.de/motorsport und www.hockenheimring.de.

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