Hockenheim

Lions Club Erlös aus dem Verkauf von Bastelarbeiten geht an den Kinderschutzbund / Bei Adventsfenstern angeboten / Hilfe richtet sich an Nachwuchs und Eltern

Löwendamen basteln für den guten Zweck

Archivartikel

Bei den Adventsfenster-Veranstaltungen des Lions Club Hockenheim boten die Partnerinnen der Lions weihnachtliche Bastelarbeiten und Köstlichkeiten an, die sie in vielen Stunden mit handwerklichem Geschick und Kreativität gefertigt hatten. Der Erlös aus diesem Verkauf, aufgerundet vom Lions Club auf stattliche 1000 Euro, wurde dieser Tage komplett für einen guten Zweck als Spende übergeben, nämlich an den Deutschen Kinderschutzbund in der Verwaltungsgemeinschaft Hockenheim.

Die zweite Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB), Barbara Itschner, die für die Projekte des Kinderschutzbundes verantwortlich zeichnet, freute sich in einer kleinen Feierstunde sehr über diese unerwartete Zuwendung und bedankte sich für das außerordentliche Engagement der Lions Damen sowie des Lions Club. Dies auch im Namen von Gabi Mahler, zuständig für die Hausaufgabenbetreuung und Lesekompetenz, Christel Schmelz, Familienpatin und Koordinatorin des Netzwerkes sowie einer kleinen Kinderschar, die das Ereignis freudig mitverfolgte.

Barbara Itschner stellte kurz die Arbeit des Kinderschutzbundes vor, der sich bundesweit unter anderem für den Schutz von Kindern vor Gewalt sowie gegen Kinderarmut und die geistige, psychische, soziale und körperliche Entwicklung von bedürftigen Kindern und Jugendlichen einsetzt.

Paten für Familien

Sie wies darauf hin, dass die Spende der Lions-Damen zu gleichen Teilen der Lesekompetenz der Schüler in den hiesigen Grundschulen und im Schülerhort sowie dem Angebot der frühen Hilfen in Verbindung mit dem Einsatz von Familienpaten zugute kommt. So kümmern sich vier ehrenamtliche Mitarbeiter intensiv darum, den Kindern Lesetechnik, das Verständnis für Texte und die Textwiedergabe zu vermitteln. Das ganze wird sehr individuell mit jedem einzelnen Kind, das die Unterstützung benötigt, spielerisch geübt. So verlieren Kinder ihre Ängste oder das Unbehagen vor diesen Aufgaben. Die Schulen seien sehr dankbar für dieses Angebot, das langfristig etabliert werden soll.

Ebenso gefragt, so Barbara Itschner, sind die Familienpaten beziehungsweise Familienhelfer. Diese werden von Ärzten, Schulen und anderen Einrichtungen angefordert, um Hilfestellung bei der Erziehung oder in der Alltagsstrukturierung zu geben. So werden die Familien einige Zeit wöchentlich begleitet und bekommen vielfältige Beratung und Hilfen geboten. Die Ehrenamtlichen, die hier aktiv sind, würden permanent aus- und fortgebildet, einige der Ehrenamtlichen kommen bereits aus dem sozialpädagogischen Bereich.

Bei diesem großen Aufgabenbereich sei sie sehr froh und dankbar, so Barbara Itschner, solche wirksame Hilfe und Unterstützung wie jetzt seitens der Lions Damen zu bekommen. zg/kp

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