Hockenheim

Offene Ateliertage Künstlerinnen Nina Kruser und Gisela Späth laden zur Ausstellung „OffenSichtlich – verborgen“ ein

Malarbeit öffnet Bewusstseinsprozess

Archivartikel

„OffenSichtlich – verborgen“, ist der Titel der Ausstellung in den Ateliers der zwei Künstlerinnen Nina Kruser und Gisela Späth. Offensichtlich und verborgen, schließt das eine das andere nicht aus? Oder weist der Titel schon auf Arbeitsweise und Inhalte der zwei Künstlerinnen hin? Kruser und Späth laden am Samstag, 23., und Sonntag, 24. November, zu den offenen Ateliertagen ein.

Seit Jahren arbeiten Gisela Späth und Nina Kruser mit der Schichttechnik, ein Arbeitsweg auf dem Malgrund in vielen Schritten, mit jedem neuen Schritt einem Gedanken folgend, einem emotionalen Erlebnis. Freude, Angst, Ärger, Erfahrungen der Vergangenheit und Gegenwart im aktuellen Umfeld spielen eine Rolle, heißt es in der Ankündigung. Der Malgrund gibt diesem Bewusstseinsprozess Raum und Zeit und öffnet Wege und Antworten in Farbe und Struktur.

Unvollkommenes bekommt mit neuem Umfeld eine ungeahnte Schönheit. Verlorengegangenes und Vergessenes erscheint in neuer Klarheit. Angstbesetztes findet einen Weg. So offenbart der Arbeitsprozess des Malens in klassischen und runden Bildformaten einen Bewusstseinsprozess der Gedanken, Erfahrungen und emotionalen Erlebnisse der beiden Künstlerinnen, heißt es weiter. Um den Gedankenaustausch mit den Besuchern anzuregen, wird Nina Kruser eine Technik mit Baumaterialien, Pigmenten und anderen Zusätzen vorführen. Wichtig dabei ist ihr das spontane Erleben und die Freiheit des Tuns. Gisela Späth wird zu ihren Bildserien „Ermutigungen im Jahresverlauf“, „Vollkommen im Unvollkommenen“ Erläuterungen geben und Gedichte vortragen. Den Besucher erwartet Offensichtliches und Verborgenes, als Polarität oder Einheit im Kreislauf des Lebens, heißt es abschließend. zg

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