Hockenheim

BISS Teilnahme an Lärmaktionsplanung besonders wichtig

Massive Bürgerbeteiligung gegen Bahn-Krach nötig

Der Vorstand der Bürgerinitiative Stille Schiene Hockenheim (BISS) ruft alle von Bahnlärm betroffenen Bürger zu einer aktiven Beteiligung an der im Rahmen der Lärmaktionsplanung des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) seit einigen Tagen laufenden Öffentlichkeitsbeteiligung auf (wir berichteten).

Das Eisenbahn-Bundesamt erstellt alle fünf Jahre einen Lärmaktionsplan, dessen Ziel die Regelung von Lärmproblemen und Lärmauswirkungen ist. Es bietet hierfür eine Informations- und Beteiligungsplattform im Internet an, welche über die Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de noch bis zum 25. August erreichbar ist. Um die zwölf Fragen des Online-Fragebogens beantworten zu können, ist zunächst eine Registrierung erforderlich. Der gesamte Zeitaufwand für eine Online-Beteiligung beträgt aber weniger als zehn Minuten. Auch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass sich jeweils nicht nur ein Bewohner einer Wohnung oder eines Hauses beteiligen darf, sondern alle Bewohner einer Liegenschaft sich unabhängig voneinander an der Befragung beteiligen können.

Alternativ zur Online-Befragung können Beteiligungen auch per Post an die Redaktion Lärmaktionsplanung, Postfach 601230 in 14412 Potsdam geschickt werden. Den entsprechenden Fragebogen sowie weiterführende Informationen finden vom Bahnlärm geplagte Bürger auch auf der Webseite der Bürgerinitiative Stille Schiene unter www.biss-hockenheim.de .

Lärmschutz noch in der Schwebe

"Noch hat das EBA nicht über den Planfeststellungsantrag der Bahn entschieden, welcher vorsieht, Hockenheim mit einer besonders preiswerten und ebenso ineffektiven Erweiterung des Lärmschutzes gegen die Folgen des Güterverkehrslärms zu schützen. Gerade deshalb ist es jetzt wichtig, dass sich möglichst viele Bürger unserer Stadt an dieser Lärmaktionsplanung beteiligen und damit deutlich machen, dass die aktuellen und insbesondere die zu erwartenden Lärmprobleme, welche die Bahn in Hockenheim verursacht, von der Bevölkerung nicht akzeptiert werden", wirbt der BISS-Vorstand für eine möglichst massive Bürgerbeteiligung. kso

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