Hockenheim

Altenheim St. Elisabeth Ludwig Hurst in Ruhestand verabschiedet

Mehr als ein Hausmeister

Archivartikel

Nach 31 Jahren und sechs Monaten ging Ludwig Hurst, der dienstälteste Mitarbeiter des Altenheims St. Elisabeth, in den wohlverdienten Ruhestand. Er begann am 1. September 1986 noch vor Eröffnung des Heims seine Arbeit als Hausmeister.

Bei der Abschiedsfeier für den allseits geschätzten Mitarbeiter würdigte Heimleiter Markus Hübl dessen unermüdlichen Einsatz nicht nur während der Arbeitszeit, sondern bei Notfällen auch abends oder an den Wochenenden und betonte, dass nicht nur angenehme Arbeiten zu verrichten waren. Dafür sprach er Hurst seinen herzlichen Dank aus, denn dies war und sei nicht selbstverständlich. Auch erinnerte er daran, dass Ludwig Hurst zehn Jahre lang als Vorsitzender der Mitarbeitervertretung die Kollegen gut vertreten hat, geht aus der Pressemitteilung des Altenheims hervor.

Korrekt, geschickt und kreativ

„Vermissen werden wir sicherlich Ihre immer korrekte Arbeitsweise, Ihr Pflichtbewusstsein, Ihr großes handwerkliches Geschick und Ihre kreativen Ideen, wenn man mit einem Problem zu Ihnen kam. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle herzlich im Namen des Altenheimes St. Elisabeth für Ihre vielen Jahre der Mitarbeit danken. Sie haben immer zum Wohle des Hauses gehandelt und man konnte sich immer auf Sie verlassen. Herr Hurst, Sie werden Bewohnern, Mitarbeitern und mir sehr fehlen“, betonte Heimleiter Markus Hübl.

Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschte er Hurst von Herzen alles Gute, dass sich seine ganz persönlichen Hoffnungen und Wünsche in Bezug auf den Ruhestand erfüllen mögen und überreichte dem künftigen Ruheständler einen Geschenkkorb und überdies ein „Ruhestandskissen“ und eine gut gefüllte „Rentnerüberlebensbox“.

Pflegedienstleiterin Sonja Nirmaier und Qualitätsbeauftragte Susanne Hübl erläuterten in launigen Versen den Inhalt dieser Box. Nach Dankesworten des Geehrten wurde das kalte Büffet eröffnet, das Küchenleiter Guido Richter mit seinem Team vorbereitet hatte.

Doch die Hauptperson der Veranstaltung kam noch lange nicht zur Ruhe: Ludwika Duscha, Mitglied der Mitarbeitervertretung, überreichte ein Geschenk im Namen aller Kollegen, Daniela Scherz und ihre Mitarbeiter von der Betreuung hatten ihre Wünsche ebenfalls in Gedichtform gepackt und Kollegen von allen Stationen und aus allen Abteilungen kamen, um sich zu verabschieden.

Der scheidende Hausmeister ließ es sich nicht nehmen, als Dank für jede Station und Abteilung eine von seiner Ehefrau selbst gebackene Linzertorte zu überreichen. mh

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