Hockenheim

Odenwaldklub Mehrtagesausflug mit Besuchen in Simmern, Trier und Luxemburg / Viel über Land und Leute erfahren

Mit dem Schiff durch die liebliche Mosel-Landschaft

Ein landschaftlich wundervolles und sehenswertes Reiseziel bot der Odenwaldklub seinen Mitgliedern, das vom zweiten Wanderwart, Hans Gaa, frühzeitig geplant wurde. Zur Mittagszeit erreichte die Gruppe die Stadt Simmern. Das Haus Pfalz-Simmern stellte zwischen 1557 und 1686 die Kurfürsten der Pfalz mit Sitz in Heidelberg. Auf dem kulturhistorischen Stadtrundweg konnten die mittelalterlichen Gebäude, die Passage am Simmerbach, Stadtmauer mit Untertor sowie die Stephanskirche erkundet werden.

Am frühen Nachmittag erreichte die Reisegruppe ihr Domizil für die nächsten Tage: Das „Hotel Kickert“ in Mettendorf, einem anerkannten Erholungsort unweit von Trier und der Mosel und sehr nahe an der luxemburgischen Grenze.

Der erste Ausflugstag führte nach Trier. Reiseleiter Klaus Baden stieg direkt am Hotel zu und erklärte bereits während der Fahrt die Landschaften und wunderbaren Wandergebiete dieser Region, die auch schon im vergangenen Jahr von der sportlichen Wandergruppe des Vereins teilweise erwandert wurden. Der erste Stopp war oben auf dem Steinberg, von wo man einen herrlichen Ausblick über die gesamte Stadt Trier genießen konnte. An der Porta Nigra angekommen, erwartete die Reisegruppe eine zweistündige Führung, vorbei am Marx-Denkmal, Simeon-Stift, Dreikönigen-Haus, Hauptmarkt, Konstantin-Basilika, dem Kurfürstlichen Palais mit dem Palastgarten bis zum Weberbach.

Am Tag darauf war Traben-Trarbach das Ziel der Reisegruppe. Auf einem Personenschiff genoss man bei herrlichem Sonnenschein die über zweistündige Fahrt auf der Mosel, vorbei an den steilen Weinbergen, bis nach Bernkastel-Kues. Über die Mittagszeit erlebte man einen überfüllten, aber berühmten Weinort und jeder genoss die Freizeit.

Weltkulturerbe besichtigt

Klaus Baden begleitete die Gruppe auch nach Luxemburg. Auch auf dieser Fahrt wurden die Reisenden ausführlich über Land und Leute, vor allem über die Stadt Luxemburg selbst, mit viel Detailwissen informiert. Luxemburg ist die Hauptstadt des kleinen europäischen Landes mit demselben Namen. Sie wird von den tiefen Schluchten der Flüsse Alzette und Pétrusse durchzogen. Besonders bekannt sind die Überreste ihrer mittelalterlichen Befestigungsanlagen. Das große Höhlensystem der Bock-Kasematten umfasst ein Verlies, ein Gefängnis und die archäologische Krypta, die als Geburtsstätte der Stadt gilt. Auf den Wallanlagen bietet die Promenade „Chemin de la Corniche“ eine spektakuläre Aussicht. Diese Festungsreste sowie die Altstadt Luxemburgs wurden in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen. Die Reisegruppe begann die etwa zweistündige Führung mit der Kathedrale Notre-Dame bis hin zum Haus der Europäischen Union. Anschließend gab es eine reichhaltige Mittagsvesper und eine landschaftlich wun-derschöne Rückfahrt ins Hotel.

Die nächste Fahrt ging nach Wasserbillig zum Besuch des kleinen, aber feinen Aquariums sowie dem Schmetterlingsgarten. Diese beiden Sehenswürdigkeiten werden von ein- und demselben Verein liebevoll gehegt und gepflegt. Mit einem kurzen Abstecher ins luxemburgische Einkaufszentrum, um Spezialitäten des Landes einzukaufen, konnte die Rückfahrt früh angetreten werden.

Eine erlebnisreiche, regenfreie Woche bei zuletzt wieder heißen Temperaturen ging zu Ende. Wehmütig, aber auch mit freudigen Gedanken an daheim, wurden die Koffer verladen. cgf

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