Hockenheim

Hauptausschuss Stadt führt Fahrausweis ab 2021 ein

Mit Job-Ticket zur Arbeit

Archivartikel

In seiner jüngsten Sitzung stimmte der Hauptausschuss einstimmig für die Einführung eines Job-Tickets für Mitarbeiter der Stadt ab 2021. Oberbürgermeister Marcus Zeitler hob hervor, dass die Stadt immer bemüht sei, ihre Attraktivität zu steigern und auch in schwierigen Zeiten ausreichend qualifiziertes Personal zu finden. Ein Job-Ticket ermögliche für die Arbeitnehmer einen günstigen und entspannten Arbeitsweg mit Bus und Bahn. Zudem sei es günstiger als eine reguläre Monats- oder Jahreskarte. Zudem kann das Ticket in der Freizeit genutzt werden, erhöhe die Mitarbeiterzufriedenheit, verringere den Parkraumbedarf und trage letztlich zum Klimaschutz bei. Rund 15 Mitarbeiter der Stadt bekundeten bei einer Umfrage Interesse an einem Job-Ticket.

Die Kosten für die Stadt belaufen sich dabei auf monatlich 44,60 Euro als Grundbetrag für jeden Mitarbeiter. Das wären monatliche Kosten von 669 Euro – steuerfrei. Die Kosten, die der Arbeitnehmer selbst zu tragen hat, liegen bei 45,30 Euro im Monat. Diese Konditionen gibt es erst seit diesem Jahr. Bis dahin musste für alle Beschäftigten (etwa 450 Personen bei der Stadt) der zu entrichtende Betrag gezahlt werden. Für die 15 interessierten Beschäftigten der Stadtverwaltung wäre das ein Kostenpunkt von 4500 Euro gewesen. Dieser setzte sich aus dem Grundbetrag von 10 Euro multipliziert mit den 450 Personen zusammen. Somit seien die Kosten nun überschaubarer und geringer.

Monatlich kündbar

Oliver Grein (Grüne) wies darauf hin, dass geprüft werden sollte, dass es sich um das Ticket handle, bei dem der Nutzer unter der Woche ab 19 Uhr sowie am Wochenende vier Personen mitnehmen kann. Zeitler versicherte, sich diesbezüglich zu erkundigen, „wenn sich dieser positive Synergie-Effekt ergibt, warum nicht“. Das Job-Ticket habe eine jährliche Laufzeit, sei aber monatlich kündbar, wurde die Frage von Willi Keller (SPD) von Zeitler beantwortet. Nach der einstimmigen Annahme des Job-Tickets durch den Ausschuss betonte OB Zeitler, dass dies „ein sehr guter Beschluss ist“.

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