Hockenheim

Nachbarschaft verbindet

Sascha Balduf fühlt sich am Kraichbach richtig wohl

Obwohl das „HÖP“ noch immer mehr einer Baustelle ähnelt als einem Naherholungsgebiet, hat sich bei mir seit dem Rundgang mit dem RP ein richtiges Wohlgefühl eingestellt. Mit dem Anschluss an das neue Gewässerbett, den grünen Inseln und den dort planschenden Enten macht der Kraichbach schon wirklich etwas her. Nun muss ich auch sagen: Ich habe eine besondere Beziehung zum Kraichbach. Durch die Lage unserer Redaktion in der Karlsruher Straße laufe ich mehrmals am Tag daran vorbei. Die Veränderungen auf der Baustelle in den vergangenen Jahren habe ich alle live miterlebt und für diese Zeitung auch zu einem großen Teil dokumentiert – das verbindet. Als alter Gaußianer habe ich den Kraichbach auch früher schon immer beobachtet, wenn die Dinge vor dem Fenster mal wieder interessanter waren als der Matheunterricht. Vielleicht ist es auch die Kindheit in Altlußheim gewesen, wenn Radtouren entlang des Rheins mit meinen Großeltern irgendwie immer am Kriegbach endeten. Der ist immerhin ein Nebenfluss des Kraichbachs und damals sind mehrere erfolglose Versuche, eine Brücke zu bauen, quasi mit der Ganzkörpertaufe in seinem Wasser geendet. Woran es auch immer liegen mag: Ich fühle mich schon jetzt ziemlich wohl auf dem „HÖP“-Gelände und freue mich gespannt auf die Fertigstellung.

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