Hockenheim

Gauß-Gymnasium BotBrothers setzen Siegesserie auch in neuer Formation fort

Nächster Halt Halbfinale

Archivartikel

Zwei Neuzugänge, der elfjährige Noah Spiegler und der zwölfjährige Mirko Götz, ergänzen seit dem Herbst das Erfolgsteam BotBrothers des Gauß-Gymnasiums rund um die Lego-League-Routiniers Jimmy Wehowski und Christoffer Marschner. Beim FLL-Regionalwettbewerb an der Hochschule Mannheim bestanden die beiden Jüngsten ihre Feuertaufe.

Mit je 570 Punkten gingen die vier BotBrothers gleich in den ersten beiden Läufen beim Robot Game in Führung und stellten damit einen neuen mitteleuropäischen Rekord auf. Auch in der Disziplin Robot Design bewiesen sie ihre Stärke: Ein klug durchdachter Roboter, eine elegante Spielstrategie und die übersichtlich programmierte und dokumentierte Software wurden von der Jury mit dem ersten Platz belohnt. Dazu der vierte Platz in der Kategorie Forschungspräsentation – diese Ergebnisse brachten den zweiten Platz in der Gesamtwertung und die Qualifikation für die nächste Runde.

Das Team aus der Robotik-AG stellt sich bereits zum sechsten Mal dem internationalen Wettbewerb, dessen Ziel es ist, Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Technik zu begeistern. Inzwischen machen über 38 000 Teams mit über 310 000 Teilnehmern aus 100 Ländern mit.

In dieser Saison steht die League unter dem Motto „City Shaper – Gestaltet das Bauen der Zukunft“. In der Forschungsaufgabe geht es darum, bessere Orte zum Leben und Arbeiten für alle Menschen zu entwerfen und zu bauen. Die BotBrothers haben sich die Frage gestellt, wie sie auf Spielplätzen eine Spielmöglichkeit für körperlich und geistig behinderte Menschen schaffen können. Ihre Idee: ein audiovisuelles Memory mit frei programmierbaren Tasten, das ein ständig neues Spielerlebnis auch für blinde, sehbehinderte und taube sowie geistig behinderte Kinder ermöglicht. Der Prototyp fand bereits großes Interesse in einem integrativen Kindergarten und bei der Stadt Hockenheim.

„Es hat Spaß gemacht, wieder in Mannheim anzutreten – gegen ein hochkarätiges Feld von 14 Teams - einige davon mit mehrjähriger internationaler Erfahrung“, erzählen die vier Jungen. Hoch motiviert bereiten sie sich nun auf das Halbfinale am Sonntag, 2. Februar, vor, das ebenfalls in Mannheim stattfindet. ak

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