Hockenheim

Natur kommt nicht hinterher

Hallo Kinder, Welterschöpfungstag ist ein komisches Wort. Wie kann die Welt erschöpft sein, werdet ihr fragen. Erschöpft bin doch ich, wenn ich den ganzen Tag herumgetollt bin oder im Schwimmbad war. Welterschöpfungstag heißt, dass das, was auf der Erde in einem Jahr nachwächst, jetzt schon verbraucht ist. Rein rechnerisch haben wir Menschen schon alle natürlichen Quellen erschöpft, also aufgebraucht, die innerhalb eines Jahres auf der Erde nachwachsen können: Holz, Wasser, Kohle oder Nahrungsmittel zum Beispiel. Die Natur kommt nicht hinterher. So schnell verbrauchen die Menschen die Sachen. Wenn alle Menschen so leben würden wie wir hier in Deutschland, bräuchten wir sogar drei Erden, sagen Wissenschaftler – unser Lebensstil hier überfordert unseren Planeten also um das Dreifache. Das bedeutet, dass wir noch bewusster werden müssen im Umgang mit den natürlichen Rohstoffen. Ob Firmen, Staaten oder auch jeder Einzelne – man kann etwas tun, auch schon im Kleinen: Wasser nicht mehr laufen lassen, wenn man es gar nicht braucht, auf Pappbecher und Plastikgeschirr verzichten und keine Plastiktüten mehr beim Einkaufen benutzen. Es gibt viele Möglichkeiten, um der Erde zu helfen, damit sie nicht mehr so früh erschöpft ist.

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