Hockenheim

Altenheim St. Elisabeth Bis Ende September soll erster Abschnitt im Rohbau stehen / Keine coronabedingten Verzögerungen / Regionale Firmen bei Ausbau im Einsatz

Neubau legt rasantes Wachstum an den Tag

Archivartikel

Der Rohbau im ersten Abschnitt des Ersatzneubaus für das Altenheim St. Elisabeth kommt gut voran und wird bis spätestens Ende September fertiggestellt. Das teilt Architekt Johannes Klorer vom Freiburger Architekturbüro Geis und Brantner auf Anfrage unserer Zeitung mit.

Das Bauwerk in der Karlsruher Straße ist in den vergangenen Wochen rasant in die Höhe gewachsen, nachdem das aufwendige Verfahren in den ersten Monaten nach dem Spatenstich im September vergangenen Jahres nur langsame Fortschritte erlaubt hatte. Zunächst musste die 1,50 Meter dicke Betonbodenplatte gegossen werden, das war bis zum Jahresende geschafft.

Technische Ausrüstung folgt

Die Gewerke für technische Gebäudeausrüstung wie Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektrotechnik seien bis auf kleine Restleistungen an regionale Firmen vergeben worden, berichtet Klorer. Die Rohbaufolgegewerke sollen in den kommenden Wochen Zug um Zug beauftragt werden und in die Ausführung gehen.

Der Architekt richtet auch den Blick auf die Parallelbaustelle für das Pflegezentrum Offenloch: „Wir freuen uns, dass die Kollegen auf Biblis IV gut vorankommen.“ Schließlich ist das Altenheim St. Elisabeth darauf angewiesen, dass seine Bewohner für den zweiten Abschnitt des Neubaus vorübergehend in das bisherige Domizil des Pflegezentrums in der Rathausstraße umziehen, damit der „Altbau“ abgerissen und ersetzt werden kann.

Die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt haben laut Klorer mit offenen Anträgen und Verfahren begonnen. Er gibt sich optimistisch: „Wir gehen davon aus, dass die noch offenen Wasserrechtsverfahren für den zweiten Abschnitt beim Landratsamt trotz Corona genauso zügig bearbeitet werden, wie die Baurechtsthemen bei der Stadt Hockenheim bearbeitet wurden.“

Preise bleiben auf hohem Niveau

Noch gebe es keine Corona-Verzögerungen, aus Sicht des Trägers aber leider auch keine coronabedingten „Baupreisoptimierungen“, ergänzt der Architekt. Die Gesamtkosten beider Abschnitte sind mit 17 Millionen Euro veranschlagt.

In den vergangenen Wochen waren außergewöhnlich viele Bauarbeiter am Werk, um die Bewehrung aufzubringen für den inzwischen gegossenen Boden des ersten Obergeschosses. Der Fahrstuhlschacht ist schon über die Decke des Erdgeschosses hinaus gewachsen. Damit ist aber noch lange nicht Schluss: Die finale Höhe des Neubaus soll circa 13,50 Meter betragen. mm

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