Hockenheim

Auszeichnung Hockenheim-Pressesprecher Christian Stalf erhält Franz-Bogner-Wissenschaftspreis

Neues Wissen für Stadt nutzen

Der Pressesprecher der Stadt Hockenheim, Christian Stalf, ist in Wien mit dem Franz-Bogner-Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden. Damit würdigen der Public Relations Verband Austria (PRVA) und das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung die von ihm verfasste Master-Abschlussarbeit. Sie forscht über die Kommunikation zwischen der Ge-schäftsleitung und dem Eigentümer in kommunalen Stadtwerken.

Die sechsköpfige Jury aus Professoren mehrerer Universitäten lobte die „herausragende wissenschaftliche Leistung“ von Christian Stalf. Die Arbeit erhielt den ersten Platz in ihrer Kategorie, der mit einem Preisgeld versehen ist. Stalf schrieb sie als Abschlussarbeit seines berufsbegleitenden Masterstudiums im Fach Betriebswirtschaftslehre. Er absolvierte das Studium bis Ende vergangenen Jahres an der Donau-Universität Krems, der Alaska Pacific University Anchorage und der DAPR Düsseldorf.

Christian Stalf nahm bereits zum zweiten Mal die Auszeichnung für eine Masterthesis entgegen. Er hatte im Jahr 2015 den zweiten Platz mit der Abhandlung „Personality-PR für Politiker“ erhalten. Die kommunikationswissenschaftliche Masterarbeit thematisierte am Beispiel der Bundestagswahl 2013, wie sich Politiker als erfolgreiche und unverwechselbare Personenmarke positionieren können.

Die jetzt prämierte Masterthesis von Christian Stalf selbst ist eine Besonderheit, weil es sich um eine Fallstudie (Case Study) handelt. Als spezielle Form einer Forschungsarbeit wird sie nur in MBA-Studiengängen eingesetzt. Die Jury sprach für solche Fallstudien bisher noch keine Prämierung aus – ein Novum. Dafür wurde nun ein Fenster aufgestoßen.

Das erworbene Wissen soll nun der Stadt und den Stadtwerken Hockenheim zugutekommen. „Ich freue mich sehr über die erneute Auszeichnung. Der Weg dahin neben der Arbeit war anstrengend. Er lohnt sich aber unter mehreren Gesichtspunkten“, findet Christian Stalf. „Weiterbildung zahlt sich aus. Als Arbeitgeber unterstützten wir solche Vorhaben gerne. Wir benötigen qualifizierte Arbeitskräfte, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen“, ergänzt Personalleiter Andreas Walz. Die Stadt hat das Studium finanziell unterstützt. zg

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