Hockenheim

Kindergarten Einrichtungen können Notbetreuung bis Mitte Juni sicherstellen / Rollierendes System ist derzeit nicht möglich

Nur zur Hälfte im Normalbetrieb

Hockenheim.Die Konsolidierung der Corona-Verordnung der Landesregierung mit Wirkung zum 18. Mai sieht einen reduzierten Regelbetrieb in den Kindertageseinrichtungen vor. Am vergangenen Montag wurde bei einer Konferenz der örtlichen Einrichtungen und deren Trägern ein gemeinsamer Fahrplan für die Durchführung des Regelbetriebs entwickelt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung.

Besprochen wurde das weitere Vorgehen für die Durchführung der erweiterten Notbetreuung. Die aktualisierte Corona-Verordnung sieht eine Ausweitung der Auslastung mit Betreuungsplätzen von bis zu maximal 50 Prozent je Einrichtung vor.

Die Hockenheimer Kindertageseinrichtungen werden für die Dauer der aktuell geltenden Corona-Verordnung bis zum Montag, 15. Juni, vorbehaltlich weiteren Änderungen, eine Notbetreuung für Kinder in den Einrichtungen sicherstellen können. Die Vergabekriterien zur erweiterten Notbetreuung orientieren sich eng an die bereits geltenden Richtlinien der Notbetreuung.

Wegen besonderem Förderbedarf

An der Teilnahme zur erweiterten Notbetreuung berechtigt sind nach Paragraf 1, Absatz 2 Kinder, deren Eltern in systemrelevanten oder präsenzpflichtigen Arbeitsverhältnissen beschäftigt und dabei unabkömmlich sind. Des Weiteren fallen unter die gültigen Vorgaben der erweiterten Notbetreuung Kinder, mit einem festgestellten besonderen Förderbedarf. Dies muss durch einen Träger der öffentlichen Jugendhilfe oder der Leitung der Einrichtung festgestellt und nachgewiesen werden. Sofern nach Aufnahme der genannten Kinder weitere Kapazitäten zur Verfügung stehen, werden Kinder, die im September 2020 eingeschult werden (Vorschulkinder), innerhalb eines reduzierten Regelbetriebs ab Montag, 25. Mai, aufgenommen, so lautet die gemeinsam getroffene Entscheidung der Konferenz der Hockenheimer Kindertageseinrichtungen und deren Träger. Alle weiteren Kinder können leider aktuell nicht berücksichtigt werden, heißt es in der Pressemitteilung.

Aufgrund der in den Einrichtungen teilweise sehr geringen Zahl an zusätzlichen Betreuungsplätzen, die ab Montag, 25. Mai, über die bereits vorhandenen Notbetreuungsplätze hinaus zur Verfügung gestellt werden können, ist es derzeit nicht möglich, ein rollierendes System einzuführen und dadurch alle Kinder im Laufe der Zeit in den Kindergarten aufzunehmen.

Die Kapazitäten des Betreuungsangebotes im Krippenbereich zeigen sich als weitestgehend ausgeschöpft. Bedauerlicherweise können auch hier keine weiteren Kinder mehr aufgenommen werden, die nicht unter die definierten Kriterien nach Paragraf 1a der Corona-Verordnung fallen. Die Bewertung der Aufnahmekapazitäten geschieht grundsätzlich unter Berücksichtigung der räumlichen und personellen Situation der jeweiligen Einrichtung und den Richtlinien der Hygienevorschriften.

Die Konferenz der Hockenheimer Einrichtungen und deren Träger haben weiterhin beschlossen, die Gebühren bei einer Anmeldung zur Betreuung in vollem Umfang und unabhängig von der zeitlichen Nutzung zu erheben. zg

Info: Weitere Informationen sowie einen Anmeldebogen für die Vorschulkinder finden Interessierte unter www.hockenheim.de

Zum Thema
Das Wichtigste von heute
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker überregional