Hockenheim

Verein Solardrom Bereits kleine Anlagen helfen dem Klima mit erneuerbarer Energie

Photovoltaik geht auch auf dem Vordach

Archivartikel

„Nur große Anlagen werden günstiger“, zitiert der Solarverein Soladrom einen Bericht der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in einer Pressemitteilung. Allerdings sei das der rein wirtschaftlichen Denkweise geschuldet, die bei den meisten privaten Anschaffungen in diesem Preissegment nicht angewandt werden. „Oder kaufen Sie schon mal eine Schrankwand nach rein wirtschaftlichen Aspekten? Eine Küchenzeile? Oder das neue Schlafzimmer? Da spielen durchaus andere Aspekte eine Rolle mit“, schreibt der Verein weiter. So könne sich auch die Anschaffung einer kleinen Photovoltaikanlage (PV) bis zwei Kilowattpeak, durchaus als eine sinnvolle Investition darstellen. In der Kampagne „Hockenheim macht Solar Strom“ führt der Verein Solardrom einige Beispiele dafür auf. Ein sehr wichtiger Grund sei der Klimaschutz. Jede Kilowattstunde aus erneuerbaren Energien spart 0,8 Kilogramm CO2 ein und hat einen zusätzlichen Einspareffekt durch vermiedene Verluste bei der Übertragung durch das Stromnetz.

„Wenn man dann noch eine PV-Anlage als konstruktives Bauelement betrachtet, ergeben sich dadurch ganz andere Synergieeffekte. Balkonverkleidungen und Vordächer sind nicht wirtschaftlich, aber viele haben sie, weil es die Bauverordnung so festlegt“, schreibt der Verein. Die Lösung des Vereins: Warum nicht einfach mal ein Vordach mit einem PV-Modul bauen oder den Balkon verkleiden mit einem Sichtschutz aus Solarzellen? Das kostet zwar auch Geld, aber man hat einen Mehrwert durch die Erzeugung von Energie, die man dann kostenlos selbst verbrauchen kann. Dazu kommt: Der Nutzer überlegt sich, wie er möglichst viel der Energie verbrauchen kann. Der Verein berät hier kostenlos. zg/ms

Info: Weitere Infos unter www.solardrom.info

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