Hockenheim

Pumpwerk Künstler können sich noch für „Kunst und Genuss“ im Juni anmelden

Plattform für schöpferischen Nachwuchs

Hockenheim.Jungen Künstlern eine Plattform bieten, ihnen eine Gelegenheit zu verschaffen, sich dem Publikum zu präsentieren, dies war die Intention von Gustav Armbrust, als er sich entschloss, im vergangenen Jahr die Aktion „Kunst und Genuss“ ins Leben zu rufen. Die Idee: Künstler stellen ihre Werke aus und dazu gibt es ein ansprechendes Programm samt kulinarischen Leckereien. 20 Künstler hatten somit die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen.

Gustav Armbrust ist seit über 25 Jahren mit seinen Werken in ganz Europa präsent. In seinen Bildern, meist in Acrylmischtechnik erstellt, bewegt sich Armbrust zwischen expressivem Abstraktionismus und detailverliebter Darstellung, deren Bedeutung sich dem Betrachter meist erst auf den zweiten Blick erschließt.

Mittlerweile wohnt der gebürtige Schwetzinger seit sieben Jahren in Hockenheim und so war es für ihn naheliegend, im Pumpwerk eine Plattform für junge Künstler zu initiieren.

Resonanz war überwältigend

Die Resonanz auf die Premiere war überwältigend und so fiel Armbrust der Entschluss, eine Neuauflage ins Leben zu rufen, nicht schwer. Erneut haben junge Künstler am 24. Juni die Gelegenheit, sich und ihre Kunst der Bevölkerung zu präsentieren. Noch haben Interessierte die Gelegenheit, sich für einen Ausstellungsplatz zu bewerben.

In der Außenanlage sind noch ungefähr zehn Plätze frei und es sind auch Künstler eingeladen, die sich mit einer Darbietung auf der Bühne des Pumpwerks präsentieren möchten.

Pro laufenden Meter Ausstellungsfläche verlangt Armbrust 10 Euro. Geld, das er überwiegend in die Werbung investiert, wer Interesse hat, kann sich noch einen Platz auf dem Werbeflyer sichern, die Kosten pro Werbeaufdruck betragen 50 Euro. Doch verdienen will Armbrust an der Aktion nicht, der gesamte Überschuss wird, so es denn einen gibt, wie im Vorjahr an die umliegenden Tierheime gespendet.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, so Armbrust im Gespräch mit unserer Zeitung, und er unterstreicht damit nochmals die Intention der Aktion Kunst und Genuss im Juni – „es geht nicht um Kommerz, nicht ums Verkaufen, sondern ums Anschauen der Bilder, das Gespräch über Kunst“. aw

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