Hockenheim

ASV-Tria Privater Triathlon-Wettkampf wird zum Event / Rund um den Hohwiesensee

Probelauf für Titelkämpfe

Archivartikel

Wenn es schon keine offiziellen Triathlon-Wettkämpfe wegen der Corona-Pandemie gibt, so musste ein privat organisierter Triathlon herhalten, dachte sich Christian Klefenz von der ASG Tria. Deshalb stellte der Ketscher Triathlet und amtierender Fischerkönig sein Sommerdomizil am Ketscher Hohwiesensee zur Verfügung und organisierte mit nur einem Tag Ankündigung kurzfristig einen Kurztriathlon über 750 Meter Schwimmen, 30 Kilometer Radfahren und 7,5 Kilometer Laufen.

Christian Klefenz hatte alles perfekt geplant. Die Wechselzone professionell mit Radständern eingerichtet, Boxen für die Utensilien aufgestellt, Teppiche ausgelegt, Pfeile für die Rad- und Laufstrecke mit Kreide auf die Straße gemalt und bei der „Wettkampfbesprechung“ die Schwimmstrecke erklärt, bei der zwei Bojen angeschwommen werden mussten. Es fehlte also an nichts für das startende Sextett Andrea Hick, Conny Lang, Christian Klefenz (alle ASG), Calogero Parisi (Marathon-Team Ketsch), Laura Salvisberg und Christian Brache.

Aus dem Wasser auf die Räder

Aus dem Wasser ging es zur Wechselzone an die Räder, die professionell an Stangen hingen. Ein Teppich war ausgelegt und Boxen standen für jeden Teilnehmer bereit. Dort konnte dann alles hineingeworfen werden. Ein roter Pfeil zeigte dem Sextett den Weg zur Radstrecke, die gleich auf dem Rheindamm begann. Dreimal hin und zurück ergaben 40 Kilometer. Es war so gut wie kein Autoverkehr, nur ab und zu waren einige Radler unterwegs. „Rettungsschwimmer“ Bernd Land der die Schwimmer bereits im Wasser begleitete, war als „Race-Marschall“ auf der Radstrecke zu finden um das „Windschattenverbot“ des weit auseinandergezogenen überschaubaren Teilnehmerfeldes zu kontrollieren. „Ein Radler aus Sandhausen wollte genau wissen, was wir hier machen“ schmunzelte Conny Lang.

Nach der dritten Runde ging es wieder zur Wechselzone. Das Zeitfahrrad wurde an die Stange gehängt, die Laufschuhe angezogen und dann ging es auf die wunderschöne Laufstrecke um den Anglersee, die mit grünen Pfeilen gekennzeichnet war. Hier konnte sich niemand verlaufen. Conny Klefenz versorgte auf der dreimal zu laufenden 2,5 Kilometer langen Runde das Sechstett mit Getränken.

Blick auf die Meisterschaften

Ein super Event, da waren sich alle einig. Christian Klefenz hat versprochen, nochmals einen Wettkampf mit längere Ankündigungszeit anzubieten. Für den bereits abgesagten Blausee-Triathlon, in deren Rahmen auch die Triathlon-Vereinsmeisterschaft der ASG stattgefunden hätte, bedarf es noch einiger Überredungskünste der ASG-Mitglieder, die Titelkämpfe in Ketsch auszutragen.

Es siegte bei den Männern Christian Klefenz (1:54 Stunden) vor Calogero Parisi, (1:56 Stunden) und Christian Brache (2:10 Stunden). Conny Lang (2:26 Stunden) war bei den Frauen die Schnellste, vor Andrea Hick (2:28 Stunden) und Laura Salvisberg (2:37 Stunden). cry

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