Hockenheim

Theodor-Heuss-Realschule Freundeskreis stellt Jahresbericht vor

Projekt finanziell unterstützen

Hockenheim.Die Jahreshauptversammlung des Freundeskreises der Theodor-Heuss-Realschule (THRS) stand ganz unter dem Zeichen der Corona-Pandemie. Denn für die Schule hatte die Pandemie extreme Auswirkungen. Monatelanges „Homeschooling“, was zum Teil mehr recht als schlecht funktionierte, heißt es in der Mitteilung. Viele Familien hätten durch beengte Wohnverhältnisse oder mangelnde Internetverbindung nicht wirklich gute Möglichkeiten dafür gehabt.

„Auch der Freundeskreis wurde durch diese Situation an praktisch allen Aktivitäten gehindert“, stellte die Vorsitzende Claudia Lohmann in ihrem Jahresbericht fest. Dennoch unterstützte er die Schule auf vielfältige Weise. Sei es durch die Finanzierung des Schuljahresplaners für die fünften Klassen, durch finanzielle Zuschüsse zu Exkursionen und Projekten der Bilingualen Klassen, durch den Sozialpreis für Schüler der zehnten Klassen sowie durch Zuschüsse für die Digitalisierung, was unter den gegebenen Umständen sehr wichtig für die Schule sei.

Auch die finanzielle Abwicklung und Organisation des Instrumentalunterrichts für die Bläserklassen wurde, wie in den vergangenen Jahren, durch den Freundeskreis geleistet. Corona-bedingt endeten Bläserklassen- und Instrumentalunterricht ab April und es seien ab dann auch keine Beiträge mehr eingezogen worden. So sei auch im aktuellen Schuljahr kein Bläserklassenunterricht möglich. Auf Vorschlag von Lohman sei erwogen worden, zumindest den Kleingruppen wieder Instrumentalunterricht anzubieten, „das sei durchaus machbar“.

Ein interessantes und weitreichendes Projekt stellte Realschulrektor Jürgen Wolf vor: Es sei ein in der Schule eingerichteter „Makerspace“ geplant, ein Raum, in dem alle möglichen digitalen Aktivitäten für Schüler unter kompetenter Anleitung möglich sind. Von Video-Aufnahmen über Filmbearbeitung, Programmieren von Drohnen, kleinen Maschinen bis hin zum 3D-Drucken. Die Schule bemühe sich zurzeit um Sponsorengelder, aber auch der Freundeskreis sei bereit, dieses Projekt finanziell zu unterstützen.

Daten sind verlorengegangen

Bei der Versammlung wurde auch hervorgehoben, dass Daten von Mitgliedern verloren gegangen seien, so dass es bisher nicht möglich war, die Jahresbeiträge für 2019 und 2020 einzuziehen.

Die Anwesenden waren sich einig, dass die Arbeit des Freundeskreises nur weitergehen kann, wenn es genügend aktive Mitglieder gebe, die durch ihre Beiträge – finanziell, ideell oder durch praktische Mitarbeit – den Verein unterstützen. Der Freundeskreis appelliert deshalb an alle Mitglieder, Ehemalige oder Neue, sich zu melden, und die wichtige ehrenamtliche Arbeit im Sinne der Schule zu fördern. zg

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