Hockenheim

Emodrom Lions-Club informiert sich über Transformation der Rennstrecke zum Mobilitätszentrum

Prozess weiter voranbringen

Hockenheim.Nachdem es die aktuelle Corona-Verordnung wieder zuließ, konnte der Lions-Club Hockenheim die Einladung von Emodrom-Gründer Thomas Reister wahrnehmen und sich im Baden-Württemberg-Center aus erster Hand über den Transformationsprozess der Traditionsrennstrecke zum Mobilitätszentrum informieren., wie es in einer Pressemitteilung heißt. „Es freut mich, endlich wieder Besucher, natürlich unter Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln, hier bei uns begrüßen zu können. Auch heute hat sich wie so oft gezeigt, dass die Bürger die Interesse am Hockenheimring haben und sich vor Ort ihre eigene Meinung bilden, einen überaus positiven Eindruck von der Arbeit, die wir hier erfolgreich leisten, haben und uns darin bestärken diesen Prozess weiter voranzubringen“, sagte Thomas Reister.

In seinem Vortrag erläuterte der Emodrom-Chef seinen interessierten Gästen den seit 2012 gemeinsam mit der Hockenheim-Ring GmbH und der Stadt eingeleiteten Prozess zur Modernisierung und der Entwicklung neuer Geschäftsfelder auf der Traditionsrennstrecke.

Existenziell und alternativlos

Die aktuelle Krisensituation, die gerade den Hockenheimring und seine Mitarbeiter mit voller Wucht durch den Ausfall aller Veranstaltungen in den vergangenen Wochen getroffen hat und weiterhin trifft, zeigt, wie existenziell und alternativlos die neuen emodrom Geschäftsfelder durch stabile Miet- und Pachteinnahmen für den Ring sind.

Nach dem Vortrag nutzten die Besucher die Chance, ihre zahlreichen Fragen an den Gastgeber zu stellen um sich ein umfassendes Bild über die Projekte der Emodrom-Group machen zu können.

„Gut zu wissen, dass es Konzepte und Strategien für die Weiterführung des Hockenheimring-Betriebs gibt – auch ohne Formel 1 und DTM. Es werden Historie, Tradition und Zukunft vereint. Schön, wenn alternative Energien noch mehr in den Focus kommen würden”, meinte Dieter Rückert, Zweiter Vizepräsident. „Ich finde es toll, dass man mit dem Umbau des Motodroms in eine Erlebniswelt, dem Ring neues Leben einhaucht. Zusätzlich macht man sich unabhängiger von den Mega-Events”, lobte Rüdiger Saam die Emodrom-Strategie.

„Für mich war sehr interessant zu erfahren, wie durch das private Engagement von Herrn Reister und seinen Partnern, der Ring zukunftsfähig gemacht werden kann. Der Ansatz, bei der Zukunft des Automobils, soll nicht allein auf Elektrofahrzeuge mit Batterie gesetzt werden, sondern alle anderen Formen, wie zum Beispiel Wasserstoff, genauso im Fokus haben”, so Hans-Peter Haffner, Clubsekretär. zg

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