Hockenheim

Pestalozzi-Schule Prävention bei zukünftigen Erstklässlern / Polizei und Verkehrswacht üben mit Kindern an vier Stationen

Richtiges Verhalten im Straßenverkehr

Hockenheim.Mehr als 30 zukünftige Pestalozzi-Schüler und deren Eltern wurden vom Schulleiter der Pestalozzi-Schule, Erich Werner, zur Verkehrsprävention begrüßt. Mit ihm waren noch viele Helfer an diesem Morgen auf dem Schulhof: Polizisten von der Jugendverkehrsschule, deren Kollegen vom Polizeirevier Hockenheim, Mitglieder der Verkehrswacht Hockenheim und Lehrerinnen der Pestalozzi-Schule.

Die Schule befindet sich ja mitten in der Stadt. Fast jedes Kind, das zur Schule geht, muss eine oder mehrere Straßen überqueren und genau das wurde an vier Stationen mit den jungen Verkehrsteilnehmern geübt, teilt die Pestalozzi-Schule mit.

Polizeikommissaranwärter Aaron Walther erklärte den Kindern, wie sie sich an der Verkehrsampel zu verhalten haben: Knopf an der Druckampel drücken, nicht nur auf das grüne Signallicht warten, sondern sich auch überzeugen, dass die Autos wirklich halten, und dann zügig, aber nicht rennend, die Straße überqueren.

Darüber hinaus wurde auch das Überqueren am Zebrastreifen geübt. Hier erklärte Polizeihauptmeisterin Sabine Grabowski,wie die Kinder durch Handzeichen den Autofahrern sichtbar machen, dass sie die Straße überqueren wollen. Weitere Stationen waren das Überqueren einer Straße ohne zusätzliche verkehrstechnische Unterstützung, aber mit freier Sicht. Auch die schwierigste Situation wurde geübt, die wenn möglich, vermieden werden sollte: das Überqueren einer Straße zwischen parkenden Autos. Diese beiden Stationen wurden von den Polizeikommissaren der Jugendverkehrsschule, Bruno Bopp und Hans-Peter Kövilein, betreut. An allen Stationen lernten die Kinder den kontrollierenden Blick links-rechts-links.

Auf dem Weg um die Schule herum zu den einzelnen Stationen begleiteten die Lehrerinnen Andrea Bley, Stefanie Schneider, Cornelia Koch und Edeltraut Malsch-Gerlach die angehenden Abc-Schützen.

Promille-Brille für die Eltern

Während sich die Kinder auf der Straße im sicheren Umgang mit dem Verkehr übten, erläuterten Lehrerin Yvonne Kreis und der Mitarbeiter der Verkehrswacht Hockenheim, Ralf Lukas, unterstützt von seiner Tochter Tanja und seiner Enkelin Nora-Michelle, den Eltern den Schulwegeplan. Die unterschiedliche Wahrnehmung von Erwachsenen und Kindern wurden nicht nur in einem Vortrag aufgezeigt, sondern die Eltern konnten anhand von praktischen Beispielen es selbst erfahren.

An verschiedenen Stationen stellten sie fest, wie begrenzt der Blickwinkel eines Kindes ist oder wie weit einem Kind durch ein parkendes Auto die Sicht verstellt wird. Außerdem konnten die Eltern am Bremssimulator der Verkehrswacht erleben, wie sich ihre Reaktionszeit auf unterschiedlichen Straßenbelägen auswirkt. Mit den Promillen-Brillen wurden die Auswirkungen von Alkohol- und Drogenkonsum auf die Motorik verdeutlich. Ein Kindergurtschlitten auf dem Schulhof zeigte die Folgen eines Aufpralls bei einer Geschwindigkeit von nur 11 km/h bei einem nicht festgeschnallten Kind.

Alle teilnehmenden Kinder erhielten zum Abschluss des Aktionstages ein Faltheftchen, das sie ausmalen können und in dem sie alle Stationen wiederfinden. zg

Das Wichtigste von heute
Newsticker Rhein-Neckar
Newsticker Schwetzinger Zeitung
Newsticker überregional