Hockenheim

Pestalozzi-Grundschule Andreas Hügigs musikalische Lesung um einen schlauen Roboter sorgt für Begeisterung bei Zweitklässlern

Roki meistert durch Tricks alle Gefahren

Archivartikel

Papa feuert gerade seinen Lieblingsverein vor dem Fernseher an, plötzlich gibt es einen Stromausfall. Die Zweitklässler der Pestalozzi-Grundschule wissen, wie ihre Väter reagieren würden: Es wird ganz laut geschrien – vielleicht nützt es ja etwas. Nicht ganz so verhalten sich die Geschwister Paul und Valerie, als in ihrem Haus der Strom ausfällt, erzählt Kinder- und Jugendbuchautor Andreas Hügig aus seinem Buch „Roki – Mein Freund mit Herz und Schraube“, das er bei einer musikalischen Lesung in der Stadthalle vorstellt.

Die Geschwister möchten herausfinden, wer für den Stromausfall verantwortlich ist und stoßen dabei auf ihren neuen Nachbarn Adam, den Wissenschaftler. Aus seiner Garage, an der ein Schild mit der Aufschrift „Vorsicht Experimente – Zutritt strengstens verboten“ hängt, kommen seltsame Gerüche heraus, wie verschmortes Plastik und Klebstoff.

Adam öffnet die Tür und erzählt Paul und Valerie, dass er wohl der Grund für den Stromausfall sei. Als sie in die Garage eintreten, hören die Geschwister eine seltsame stotternde Stimme aus der Finsternis und folgen dieser. Der Wissenschaftler zieht eine Wand zur Seite, hinter der ein Roboter steht. Da er sich zugleich auch wie ein Kind verhält, wird er auf den Namen Roki getauft.

Paul möchte von nun an viel mit seinen neuen Freund Roki erleben, weshalb er Adam überredet, mit ihm in den Zoo zu gehen. Doch plötzlich bemerkt Paul zwei Männer, die Roki gerade entführen.

Mikrofon als Mittel zur Befreiung

Doch da haben sie die Rechnung ohne den schlauen Androiden gemacht. Roki lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und spielt eines der Tiergeräusche, das er vorher mit seinem Mikrofon aufgenommen hat, ab. Als das Brüllen des Löwen ertönt, erschrecken sich die Entführer so, dass sie in das Pinguin-Becken fallen. Wie Autor Andreas Hügig verrät, wird der Roboter im Laufe der Geschichte mehrmals entführt – wie genau, das lässt er jedoch offen.

Die Pestalozzi-Grundschule veranstalte jedes Jahr eine Autorenlesung, wie Organisatorin Sandra Richter erzählt. „Auf Andreas Hügig bin ich zufällig gestoßen. Es war eine ganz tolle Veranstaltung.“ Die in seine Geschichte eingebauten Lieder, bei denen die Schüler mitmachen und sich bewegen konnten, waren klasse“, empfand die Pädagogische Assistentin Heike Fabry.

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