Hockenheim

Angelsportverein Zwei Wochenenden mit sehr unterschiedlichen Bedingungen

Schäfer und Schumacher liegen vorn

Archivartikel

13 Aktive trafen sich an den Philippsburger Buhnen zum Angeln. Bei denkbar schlechten Wetterbedingungen mit Dauerregen und kühlen Temperaturen ließen sich die Angler nicht die gute Laune verderben, schließlich ging es um das traditionelle und beliebte Mannschaftsangeln. Alleine durch das goldene Händchen der Glücksfee kann der Einzelne in die Siegermannschaft gelangen. Es werden nämlich erst nach dem Angeln die Mannschaften zusammengelost.

So kann ein glückloser Angler ohne Fang durch das Losglück mit einem oder mehreren erfolgreichen Anglern in die Siegermannschaft gelost werden. Derartige Überraschungen gibt es in jedem Jahr und so war auch an diesem Sonntag die Spannung bei der Verlosung sehr groß. Aber zunächst wurden die Angelplätze ausgelost und dann ging es ans Gewässer. Insgesamt wurde nicht schlecht gefangen, nur zwei Angler blieben ohne Fang. Neben den üblichen Grundeln wurden auch Rotaugen, Barsche, Barben und Brassen gefangen.

Zur Fangauswertung und zur begehrten Auslosung der Mannschaften kamen alle im Vereinshaus zusammen. Hier hatten Thomas Lehr, Jürgen Schlampp und Hanni Schleicher den Vormittag über ein leckeres Essen zubereitet. Aus den 13 Aktiven wurden fünf Mannschaften ausgelost. Mannschaftssieger wurde das Team A mit Rainer Schäfer und Andreas Schumacher. Auf Platz zwei kam das Team B mit Jürgen Zahn und Bruno Schotter, gefolgt von Team C mit Dirk Langer, Wolfgang Engels und Alexander Willaredt. Tagessieger für die Einzel-Jahreswertung der Aktiven wurde Wolfgang Engels, gefolgt von Andreas Meffert und Rainer Schäfer.

Schotter mit der Pose erfolgreich

Schon eine Woche zuvor hatten sich ebenfalls 13 Angler des Hockenheimer Angelsportvereins in Wiesental am Vereinsgewässer des ASV Petri Heil getroffen, um das jährliche Posenfischen austragen.

Das Angeln mit der Pose ist heutzutage weitgehend verdrängt vom Fischen mit Grundmontage und Futterkorb und feiner Rutenspitze als Bissanzeiger. Hier war aber die einzig erlaubte Angelmethode das Fischen mit einer Pose als Bissanzeiger, die Schwimmer oder Kiel genannt wird. Auch beim Posenfischen versucht der Angler, das Lockfutter in die Nähe des Köders zu bringen, was mit dem Futterkorb kein Problem darstellt, jedoch ohne deutlich schwieriger ist.

Trockenes Wetter und aufgehender Sonnenschein machte das Angeln trotz der kühleren Temperaturen angenehm. Auffrischender Wind und Sonnenschein direkt von vorn sind aber nicht hilfreich, erkennt man doch die oft feinen Bisse der Fische nicht rechtzeitig. Die Tatsache aber, dass kein Angler bei dem vierstündigen Angeln ohne Fang blieb, machte es zu einem erfolgreichen Tag. Brassen konnten nicht überlistet werden, dafür aber jede Menge Rotaugen.

Tagessieger wurde mit 4800 Punkten Bruno Schotter. Wolfgang Engels sicherte sich bei 3700 Punkten Platz zwei und Dritter wurde Andreas Meffert (3200). mw/dl

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