Hockenheim

Schlägerei Zwei Gruppen geraten im Gartenschaupark aneinander / Opfer weiß sich nur noch mit Schreckschusswaffe zu helfen

Schüsse schlagen Täter in die Flucht

Archivartikel

Ein völlig aufgelöster Geschädigter meldete sich in der Nacht zum Samstag gegen 3.15 Uhr beim Polizeirevier Hockenheim, heißt es in einer Pressemitteilung der Behörde von gestern. Er habe mitgeteilt, dass er und seine Begleiter mit mehreren Anderen in Streit geraten waren und es danach zur körperlichen Auseinandersetzung gekommen war. Bislang ist bekannt, dass sich der Geschädigte und seine Begleiter im Alter zwischen 18 und 23 Jahren kurz nach 2 Uhr in der Dresdener Straße im Gartenschaupark bei der Grillstelle aufhielten, so die Polizei.

Dort sei es mit sieben bis acht Anderen zum Streit gekommen, nachdem eine fremde Person versucht hätte, das Fahrrad eines der Geschädigten zu entwenden. Daraufhin sei es zur verbalen Auseinandersetzung gekommen. Anschließend seien der Anzeigenerstatter und seine Begleiter mit Fußtritten und Faustschlägen traktiert worden. Um sich zu wehren, habe der geschädigte Anzeigenerstatter aus einer mitgeführten Schreckschusswaffe Schüsse abgegeben. Drei der Angreifer konnte er später der Polizei beschreiben: Der erste Tatverdächtige habe südeuropäisches Aussehen, sei zwischen 18 und 22 Jahre alt, 1,80 bis 1,90 Meter groß, kurzes schwarzes Haar, sei auffällig korpulent und trug Jeans und ein ockerfarbenes Oberteil.

Gefährliche Körperverletzung

Der zweite Tatverdächtige – ebenfalls mit südeuropäischem Aussehen – sei etwa 20 Jahre alt, 1,60 bis 1,65 Meter groß, habe kurzes schwarzes Haar und ein kantiges Gesicht mit ausgeprägtem Bart. Er war laut Zeuge schlank und dunkel gekleidet. Der dritte Tatverdächtige sei ebenso Südeuropäer, etwa 1,80 Meter groß, trug einen Kapuzenpulli und eine Basecap mit Schild nach hinten. Von den weiteren Beteiligten liegen keine Beschreibungen vor, so die Polizei. Das Polizeirevier Hockenheim ermittelt gefährlicher Körperverletzung. Zeugen werden gebeten, sich unter Telefon 06205/2 86 00 zu melden. pol/sb

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