Hockenheim

Marinekameradschaft Bordfest im Alten Fahrerlager lockt die Menschen an

Shantychöre begeistern Gäste

Archivartikel

Vorsitzender Herbert Kögel eröffnete am vergangenen Samstag traditionell pünktlich mit dem 16 Uhr Glasen das Jubiläumsbordfest im Alten Fahrerlager. Schnell füllte sich bei idealem Wetter die Halle so, dass der aus Zweibrücken angereiste Shantychor in einer voll besetzten Halle sein seemännisches Liedgut vortragen konnte. Der Chor aus Zweibrücken wird von Christel Weber musikalisch unterstützt, sie bewies, dass sie ihre Seemänner voll im Griff hat.

Lieder wie „Heute geht es an Bord“ und „Anker gelichtet“ kamen beim Hockenheim Publikum bestens an. Natürlich kamen die Sänger nach ihrem 90 minütigen Vortrag nicht ohne Zugaben von der Bühne. Anzumerken ist, daß Christel Weber am Folgetag nach Kanada flog, um dort Verwandtenbesuche und Urlaub zu machen. Nach einer kleinen Pause betrat dann der Seemanns-Chor Hockenheim mit seinem Chorleiter Wolfgang Rahner die Bühne.

Schnell war der Kontakt zum Bordfestpublikum hergestellt, so dass die Halle nicht nur vom Gesang des Seemanns-Chors erfüllt war, nein, man hatte den Eindruck der Seemanns-Chor hätte plötzlich dreihundert Stimmen in seinen Reihen. Durch die zusätzlichen Aufmunterungen durch Chorleiter Wolfgang Rahner war die Stimmung nicht zu überbieten. Natürlich durfte der Seemanns-Chor die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen.

Ohne Zugaben geht es nicht

Schon am Samstag bemerkten die Smutje Klaus Kögel und Winfried Weißenberger wie schnell der Labskaus über den Tresen geht. Das schmackhafte Seemannsessen wird bei den Landratten immer beliebter, so dass sich Vorsitzender Herbert Kögel schon jetzt entschlossen hat, im nächsten Jahr noch mehr Labskaus anzubieten.

Aber auch alles andere was die Marinekameradschaft anzubieten hatte, kam gut an. Besonders der Verkauf der selbst gebackenem Kuchen lief sehr gut. Die geübten Hausfrauen der Musiker aus Dettenheim bei Karlsruhe waren in besonders guter Stimmung, da sie doch einiges mehr an Kuchen präsentieren konnten, als in den vergangenen Jahren.

Am Sonntag starteten die Hockenheimer Seemänner um 11 Uhr ihr Bordfest. Auch da füllte sich die Halle sehr schnell. Gegen 13 Uhr legte der Seemanns-Chor mit „Heute geht es an Bord“ und dem Medley „Moin, Moin“ los, um die Bordfestgäste für den Shantychor aus der befreundeten Kameradschaft aus Haßloch einzustimmen.

Natürlich zogen die Haßlocher das Publikum schnell in ihren Bann. Auch hier wurden zum Ende ihres Auftritts etliche Zugaben gefordert. Mit zwei Auftritten zum Schluss des Bordfestes erfreute nochmals der heimische Seemanns-Chor die immer noch reichlich anwesenden Bordfestgäste. Lieder wie „La Paloma“, „Capitano“ sowie „Kapitän“ und auch „Ein Schiff wird kommen“ sind eben seemannische Gassenhauer und werden es immer bleiben, meinte Chorleiter Wolfgang Rahner. Wie gewohnt, die Zugaberufe wollten auch diesmal nicht enden. hk

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