Hockenheim

Infrastruktur Parkplatz soll Versickerungsbecken werden

Sicherheit für Radfahrer

Archivartikel

Obwohl die Salierbrücke gesperrt ist, lässt sich dort auf einen Blick erkennen, dass gerade Sommerferien sind – und das auch ohne auf einen Shuttlebus zu warten. „Pünktlich zum Ferienbeginn war der Pendlerparkplatz nur noch halb gefüllt“, erzählt Projektleiter Ralph Eckerle bei unseren Rundgang schmunzelnd. Mit etwas ganz anderem als Autos soll der Parkplatz nach Abschluss der Sanierung gefüllt werden.

Genau an dieser Stelle – und in annähernd der gleichen Dimension – soll dort nämlich das Versickerungsbecken für die Salierbrücke entstehen. Bisher wurde das Regenwasser über Durchlässe in den Rhein geleitet. Diese Durchlässe sind ohne den Fahrbahnbelag gerade auch deutlich zu sehen. Sie sollen künftig aber zu Rohren führen, die das gesammelte Wasser Richtung Baden leiten, wo es schließlich in der Versickerungsgrube landet. „Vorher durchläuft es natürlich noch verschiedene Reinigungsstufen“, erklärt Eckerle.

Schieben ist angesagt

Auch für einen späteren Arbeitsschritt angedacht, sind neue Schutzeinrichtungen für Radfahrer. Die alten Betonhöcker entsprechen nicht mehr den Vorschriften und sind viel zu niedrig. Die neuen Geländer sollen außerdem einen Aufprall von der Fahrbahn aus besser abfedern können. Besonders gefährlich sind die Radfahrer aber eigentlich gerade während der Bauarbeiten unterwegs – und das ohne Straßenverkehr und mit einem hohen Zaun vor der Baustelle. „Der Weg ist explizit als Fußweg ausgewiesen“, erklärt der Leiter des Baureferats Nord, Michael Lumpp, „Radfahren ist nicht erlaubt.“ Während unserer Begehung sehen wir viele Radfahrer – geschoben hat seinen Drahtesel keiner. sb

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