Hockenheim

OB-Wahl Zurückgetretener Kandidat fordert klare Ziele von den Bewerbern / „Messlatte für Leistungsfähigkeit und Erfolg politischen Wirkens“ / Keinen Namen genannt

Söhner: Wahlprogramme der beiden Kandidaten genau betrachten

„Hockenheim steht vor großen Herausforderungen und die Bürger haben die Zukunft Hockenheims in der Hand“, sagt der bisherige OB-Kandidat Dr. Ing. Jörg Söhner (Bild), der bei der Wahl am 21. Juli nicht mehr antritt, in einer Pressemitteilung. Für den zweiten Termin gibt Söhner die Empfehlung, die Wahlprogramme der beiden verbleibenden Kandidaten Marcus Zeitler und Marco Germann genauer zu betrachten.

Vom zukünftigen Stadtoberhaupt sei zu erwarten, dass bereits in der Wahlkampfphase die Probleme ausreichend analysiert und Lösungen, zumindest in Ansätzen, präsentiert werden, heißt es in der Pressemitteilung Söhners. Das Wahlprogramm sei die Grundlage einer Sachdiskussion und Fachentscheidung. Daran lasse sich später die Leistungsfähigkeit und der Erfolg des politischen Wirkens messen und beurteilen. „Wer nichts verspricht, braucht auch nichts zu halten.“ Nur wer klare Ziele definiert, der fühle sich auch später dafür verantwortlich und werde die Bürger Hockenheims nicht enttäuschen“, meint Söhner.

Auch wenn die Hockenheimer Wahlbeteiligung von 48,66 Prozent im Mittelfeld der in Baden-Württemberg erhobenen Beteiligungen liege, dürfe dies keine Rechtfertigung für das Desinteresse an der politischen Zukunft Hockenheims sein.

Der Blick über den Tellerrand zeige, dass Städte mit einem Stadtoberhaupt, das klare Strategien und Konzepte verfolgt, die Veränderungen der Gesellschaft am besten meistern. Gemäß dem Motto „Zukunft schafft man nur durch Neues“ sollten die Bürger von den politischen Gremien und dem neuen OB sehr schnell Ideen und Lösungskonzepte für die primär anstehenden Herausforderungen fordern. zg/Bild: Lenhardt

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