Hockenheim

Kinderspielplatz Mitarbeiter der Fachfirma Wissmeier bauen Holzkonstruktion ab / Förderverein ist für jede Spende dankbar

Spielplatzsanierung schreitet voran

Archivartikel

Der beliebteste und schönste Kinderspielplatz wird weiter saniert. In diesen Tagen bauten die Mitarbeiter der Fachfirma Spielplatzgeräte Wissmeier die fast 30 jährige Holzkonstruktion mitsamt den Betonfundamenten ab. Die vor 15 Jahren einbetonierten Edelstahlschuhe haben dem Holz zwischen der Erde und der Luft zusätzliche Stabilität verschafft und so die Lebensdauer der Schaukel verdoppelt.

Nun war es aber an der Zeit die Schaukel und den Rahmen für die Kletterspinne bei der Kletterwand zu erneuern. Die Kosten liegen bei etwa 10 000 Euro. Nur mit der Hilfe von Spenden, Mitgliedsbeiträgen und einer großzügigen Zuwendung der Volksbank Kur- und Rheinpfalz Stiftung in Höhe von 2500 Euro, konnte das Vorhaben nun verwirklicht werden. Für die Schaukel wurde als Holzmaterial ausschließlich das witterungsbeständigste heimische Hartholz der Robinie (Scheinakazie) eingesetzt, das sich passend in den gesamten Spielplatz einfügt. Damit im Boden und Beton das Holz nicht mehr wie vorher verrottet, sind die Pfosten auf Edelstahlrohren einbetoniert.

Jahrzehntelange Haltbarkeit

Die Edelstahlrohre eröffnen aufgrund ihrer speziellen Eigenschaften jahrzehntelange Haltbarkeit. Zudem sollen transparente Lasuren den Holzcharakter der Stämme erhalten. Sie basieren auf natürlichen Harzen und Ölen, sind lösungsmittelfrei und sorgen für farbige Akzente. Die Vorsitzende des Fördervereins Martha Keller und Geschäftsführer Karl Götzmann bemerken hierzu, dass für neue Spielgräte und Reparaturen des Spielplatzes vom Förderverein bisher über 100 000 Euro aus Spendengeldern aufgewendet worden sein, dies wiederum fast schon als ganz selbstverständlich hingenommen werde.

Dabei handle es sich nicht um irgendwelche Ausgaben, sondern Investitionen, die vor allem in die Zukunft fließen. Im nächsten Jahr steht eine weite Investition an: Nachdem die Rollenbahn im Jahr 2017 repariert wurde, muss nun auch der Rest des Gerüstes mit den beiden Kletternetzen saniert, oder durch ein komplett anderes Spielgerät ersetzt werden. Gemäß dem Slogan: Es gibt viel zu tun, packen wir es an. Die Vorsitzende des Fördervereins bedankte sich im Gespräch mit unserer Zeitung bei allen, die gerade im 25. Jubiläumsjahr die beiden großen Projekte Seebühne und Kinderspielplatz so großartig finanziell unterstützt haben, da dies ein außergewöhnliches Bürgerengagement darstelle. zg

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